Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 47 (1903)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Zur Kritik des griechischen und massoretischen Buches Esther
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 291 (sequence 3)
- Language
- German
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- Origen 1× ep/1025440
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Zur Kritik des griechischen und massoretischon Buches Esther. 201 denn iran, Baga kann nie zu hebr. *Buga oder gr. Bouyaio; werden, ausserdem darf BouyaTo; unmöglich wegen des uj mit Bcty<oa<; identificiert werden, schliesslich ist die hebr. Nisbebildung nicht ay, sondern i; vgl, Ar. i. A. T. p. 16. ״'; Mzx.sS0>v in 9, 24 ist nach Jahn aus dem apokryph. Esther hier eingesetzt worden״. Da aber sonst nach Jahn auch die apokryph, Namen dieses Baches primär sind (vgl. und 0appa bei Jahn, p. 20), so sollte es doch nach Jahn auch dieser sein. זרש (— altiran. *Zarsa) 5, 10. 14; 6, 13; syr. זרש; LXX: Zc0 7apoc, ebenso Lucian; Josephos: Z׳/oa£, Zapj07x; Origenes: Zcopa; armen. Zovsarra (arm. 00 steht lur gr. <0, vgl. Jouseph -= I<oar,9); Yet. lat. Zosarra; Hieronymus : Zares; äthiop. Sara. Das griech. Zto<7apx ist durch C01180nantenumstellung aus *Z<0p3c7׳a entstanden, worauf auch die Form des Josephos und des Origenes hin weist. Jahn aber verschweigt die Form des Josephos, da sie ja für die Ursprünglichkeit des Hebr. zeugt; und Z<07׳xcx hält er nun für corrumpiert aus einem von Jahn fabricierten Wort *יושרה, die hebräische Form dagegen ist nach Jahn ״aus den ersten drei Buchstaben von *זושדה gemacht“, was aus *״ יושרהge* ändert wurde, um den Jahwennmen her&uszubringen.“ Also der ursprüngliche jüdische Verfasser hat für das Weib Hamans den schönen Namen ״ יושרהJahve streitet“ erdichtet um so das unglückliche Weib für das Ungemach, das über 8ie hereinbricht, zu entschädigen; alsdann kam aber nach Jahn ein herzloser, racheschnaubender Jude und trieb Miss•׳ brauch mit diesem bemitleidenswerten, wehrlosen Weibe, indem er ihren Namen in זושרה umänderte, denn ein solches elendes Weib dürfe den Gottesnamen nicht tragen, dagegen wagte sich dieser Jude! in seiner Feigheit nicht an die Namen der. heidnischen heldenhaften Männer heran, die nach Jahn fast sämtlich den Jahwenamen tragen, vgl. Jahns Ableitungen von Ma£dcv (p. 6), ,ApÄS^rato? (p. 9), £zp70׳tO־aoT$ (p. 9), (p. 2.0), ,AjAy.Sad-Yis (p. 2L); ’A/paö-aTo; (p. 28), Zaßoofhäo; (p. 55), ״Poo<potfo; (p. 55), ,Ap^aio? (p. 55). Schade nur, dass *זושרה wegen seines ו nicht zu זרש, (Zapa£, syr. זרש, lat. Zares) hat werden können. Einen noch schlimmeren Missbrauch haben nach Jahn die Juden mit folgendem Sohn der זרש getrieben. 8 ,9 אדליא; syr.- עדליא; LXX B<xpsa/ Bap&sc, Bzosa, armen. Barea; Origenes: ,ASötXta; Hieronymus: Adalia; äthiop. 19*