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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1903-01-01 · Heft 4 · p. Seite 290

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
47 (1903)
Issue
Heft 4
Article
Zur Kritik des griechischen und massoretischen Buches Esther
Date
1903-01-01
Page
Seite 290 (sequence 2)
Language
German
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2U0 /Air Kritik des griechischen und massoietischen Buchos Esther. תרע sind nach Jahn die schön gräcisierten Formen ©suSsttis und (־־,)soSfcrT/^ entstanden, indem sie ר als ד gelesen haben. החך (— ap. *Hantaka) 4, 5. 6. 9. 10. Origenes :; syr. התך, LXX ’Aypat}aToc, Ayfrpaftaroc, ,KvycaO־y.To;; Josephos Aypavlcoc. Diese griechischen Formen sind aus *Ay&py« hervorgegangen, das durch Umstellung aus *X'zO-px entstanden ist. Infolge undeutlicher Schreibung des hebr. Namens las der lJeber8etzer fälschlich n als ח (— y) und ך als 0 ==) ר). Durch Umstellung ist Ayca\>a.to; entstanden; mit die6er End. «bao; ist dann das ursprüngliche *A'/doa versehen worden. In der armen. Bibel steht hier Arnathev, der bereits in 1,14 für שתר vorkommt. Aethiop.: Akaräteyn; Hieronymus : Athach. Nach Jahn ist nur *Ayos׳v>aro; correct, was auf ״ אחרית יהNachblieb Jahwes״ zurückgehe. 24 .9;5 ,8;1. ,3 הסדתא; (= ap. *IT am ad ata), Origenes \Ap.yAx*)7jc; syr. חסדה; LXX Au.a.SxihK, Ny.uaXa1bis; Lucian:; Vet. lat. Amadathus, armen. Amadovthay (Dafcbubaw); äfchiop.: Amädatu; Hieronymus: Amandathus. Nach Jahn ist ,AuaSzür^ aus חמדת יה entstanden, was dann TI. zu המו־־תא persiheiert habe. Nur schade, dass ’AjxaSaib^ die genaueste Transscription von dem persifieierten המדתא ist und nichts mit einem חמדת יה zu fchun hat. אגגי, syr. אגגיא; LXX Bouya־ro<;, Ma*sS0>7; Lucian: BouyaXo;, Max.eX0>v; Josephos : 'A[j*zkzx.ir:ric, denn nach der jüd. Tradition war אגגי ein Amalekiter; Origenes: l\oyot־?o; (BouvaToc); armen. Bergeay, Makedon. Vet. lat. Macedo; Hieronymus: Agag. Dass Bouyaio;, wodurch das Geschlecht Haman8 bezeichnet wird, secundär ist, geht schon daraus hervor, dass ftouyaToe in Esther bereits mehrmals als Personenname vorkommt. So hat in 1, 16 für ממוכן Lucian Bouyato', Mouy7.ro?; ferner hat für שעש גז die LXX Bouyctfo;, Vav, und Lucian in 2, 8 nur ■ Bouycrto;. Gerade das Zusammenfallen dieser Namen charakterisiert am deutlichsten das willkürlicho Verfahren des griech. Textes mit den Namen. Und die griech. Variante MaotsScov, die auch die armen. Bibel hat, ist selbst nach Jahn secundär. Da nun Jahn für Bauyocto; keine semitische Etymologie auffcreiben kann, so ״könnte es mit dem indisch-persisch-slavischen Gottesnamen Bag, Bog Zusammenhängen, ebenso wie Bagdad; *בוכי wäre die Nisbe davon; H. beseitigte den heidnischen Namen, um den fcen- . denziö8en hebräischen dafür zu setzen, vgl, Botyaocg in Judith 12, 11Ä. Ueber diese Erklärung Jahns muss man staunen,

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