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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1903-01-01 · Heft 3 · p. Seite 227

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
47 (1903)
Issue
Heft 3
Article
Der Nomos
Date
1903-01-01
Page
Seite 227 (sequence 14)
Language
German
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227 Der Nomos in philonischer BeleuchUiQg. 7Jhzdv *3 ay.Xa $17.770700717, a.Xs׳l״y.1; •^pcoasvoi 77.7;'701׳p01!׳; votxo׳.:, so wird unbedenklich doch dio Notiz zu verallgemeiner 11 sein. Dom Juden im Allgemeinen log zu der Zeit noch Logik mul erst recht Metaphysik zu fern, und wird auch ihzotpiy. 70)7 7/,; 0’j־iS(t); an der Stolle 1). Vit Moys oder 07(»; £71כ<ו»ב<י•?;; 706 ./׳'jZ(’>£ De DeoaLII. 1 97, was als Gegenstand dieser Sabbathhotrachtiiugen genannt wird, von nichts anderem als von Ethik zu verstellen sein, worauf auch der Zusammenhang an beiden Stellen führt, cjrjct?, es mag dies zur Terminologie bei Philo bemerkt werden, — ich weiss nicht, ob es von Anderen schon gesagt worden — ist bei Philo, soweit er den Ausdruck von Ethischem an wendet, durchaus nicht bloss der Naturtrieb, es ist häufig bei ihm das Naturgesetz, die von der sittlichen Natur des Menschen von selbst gegebene Norm des Handelns- 8. oben, wo auch auf die klassische Stelle dafür De Abr. II. 2 1M. hingowiesen ist. Dagegen ist nach den. Eragm. an der oifcirten Stelle das Ziel der Ecichrung in diesen Sabbathversammlungen Aneignung von Gesotzeskemitnis gewesen. ״Von den Priestern (»der sonst den Alten Einer liest die heilige Gesetze, erklärt ein jedes bis zum späten Abendo, worauf sie sich entfernen, bereichert an Gesetzes״ Kenntnis“, heisst es daselbst in der Uehcrset-zung. Und mehr noch: ״wenn du auch (von Juden) über dio heimischen Gesetze befragen willst, leicht steht er dir Rede, ein jeder scheint befähigt, dio Gesetze zu überliefern“. Das ist auffallend genug, da sonst ausser diesen Fragmenten, für die einzig Eusebius der Gewährsmann ist, sonst nirgends bei Philo von eigentlichen Gesetzesstuclien auf diesen Lehrversamnilungen des Sabbaths dio Redo ist. Eher würde man Solches aus dem ]Munde des Josephus, der bei den Pharisäern in die Schule gegangen, verstehen, so ähnlich auch ist׳ der ganze Passus bei Joseph, contra Apionein II § 1(S; man müsste denn annehmon, dass es innerhalb der aloxandrinischen Schule zwei Richtungen gab, und neben den Allegoristen, die sieh am wenigsten für den lialacliischen Teil des Gesetzes interessierten, noch.eine Richtung, nenne man es kurzweg die der lJalachisten, nobonhorging; und eine eigene alexandrmische Halacha, wovon noch woiter unten zu handeln sein wird, hat es in der That gegeben, wie bereits Frankel ״Ueber d. Einfi.“ § 16 angedeutet. Dass Philo beide Richtungen in sich vereinigt, mag hier vorweg bemerkt sein. Es wäre ein Leichtes, und die Aufgabe er- *15־

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