Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 47 (1903)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Zur Kritik des griechischen und massoretischen Buches Esther
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 211 (sequence 11)
- Language
- German
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- Origen 1× ep/1025440
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Zur Kritik dos griechischen und massorotisc hon Buches Esther. 211 hervorgegangen. Vet. lat. Abathan (Nabattha), hier ist die vorletzte Silbe ga ausgefallen. Im Armen, fehlt dieser-Name; äthiop. Za Tewelta; Hieronymus: Abgatha. 13a hior Jahn mit diesen griech. Namen nichts an tan gen kann, so sagt er, beide Formen wären aus *זבד אלת corrumpiert, wobei אלת die bekannte Göttin der Palmyrenor ist und במ ohne Hages konnte leicht schwinden״• Schade, dass es sonst kein einziges Beispiel giebt, wo ב geschwunden ist, es wird vielmehr immer durch $ wiodergegeben, vgl. רביה«? Zy.px[it£. Und dass hebr. א gr. 0 ist, kommt sonst auch nicht vor. (1, 10) זתר (— ap. *Jaitar), 8yr. תר?; in Örigonos Zapaö•'liegt Silbenumstellung vor. LXX: ’Awas durch Silben Umstellung auf den bereits oben besprochenen בזתא zurückgeht- (siehe dort). In Yet. lat. Zathi (Azatni) ist die Schlusssilbe corrumpiert. Im Annen, .fehlt dieser Name. Im Aethiop. ist die ursprüngl. Schlusssilbe an den Anfang gestellt. Zaabutö, was durch das vorhergehende Za Tewelta und durch die vielen mit Za beginnenden äthiop. Namen beeinflusst ist. Hieronymus: Zctliar. Nach Jahn soll 'A[iaTx’£a auf *״ אב התזאVater der Abrcissung״ zurückgehen, was keinen Sinn giebt. (1, 10) כרכם (=altiran. Karkäsa); 8yr. ברכש (bezw. בדבש); LXX 0־)apa{ia, (•*)afSsc'(, (r)a[ii;. Erste Form ist aus yxoxfixc verschrieben, und dieses ist aus dem massoretischen Texte durch Verlesung entstanden, da כ häufig von ב kaum zu unterscheiden ist. Origenes hat wirklich;'A£ap[}7.;. liier ist ,A vorgeschlagen, wie in LXX \AfJ*TIm Armenischen steht T 11 arab b a, äthiop. Täräbä; Hieronymus Charflhas. Nach Jahn geht <r)a.py.(Üi auf syr. ״ תרבאFettigkeit״ zurück, dagegen »sind die Varianten aus der Form mit dem femin, ת corrumpiert״. Wie ein männlicher Personenname die weibliche Endung haben sollte, ist nllordings unbegreiflich, und wie aus *תרבתא ein griech ׳■(r)a[ia£, entstehen sollte, ist noch merkwürdiger, da nie fern. ת ist. Doch erinnere man sich, dass nach Jahn diese LXX-Namen nach dem Zeitalter Lucians, also von christlichen Theologen erdichtet seien, und jenen sind ja, da sie das Syrische wohl schlecht verstanden, solche Fehler zu verzeihen. 1, 14. ברשנא (== ap. Karasna), syr. כרגשי (oder ברגשי). Ueber die Consonantemimetellung vgl. unter חרבוגא; LXX: *Apttscatös, ’Apvcscao?. Diese Form ist durch Gräcisierung aus der massoretischen entstanden, man vgl. die griech. Namen 14*