Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 47 (1903)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Zur Kritik des griechischen und massoretischen Buches Esther
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 207 (sequence 7)
- Language
- German
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Zur Kritik des griechischen und massorotischen Buches Esther. 207 Kajio'/iX; MapaOyort'o; Esr. 2,2 neben sonstigen My.oS077.to; מרדכי; Batöafia neben MatSy.'ia I Chr. 19,7 -—מידבא; M7.72׳;ax{>, Ma^suijxa{)•, Ma^sOua»)•, M7.<72^ul7.v, Jia7׳:aa7.»)־, Bfctfsu.ift, vso-ii) Gen. 2(5, 34; 36, 2 בשמת; Ba7׳SAAxv, Luc. MiczV/ Jos. 21, 30 משאל; •BwJ>p J08. 13, 17 •— מישור; BawW)־ Jos. 15, 39 בצקת; Ai-i Joh. 19, 29 חבל; <Z>7.aVLS, <7>xaa0j: Gen. 46, 9 פלוא; BxmV/ I Chr. 7, 37 בארה. 'OoAst aus :{:X0)s21 הלי. Allo diese Fehlerquellen hissen sich auch bei den Eigennamen des •griechischen Estherhuches nachweiscn. Nach Jahn soll das griech. Buch Esther hierin eine Ausnahme bilden. Untersuchen wir, ob ihm der Beweis hiefür gelungen ist. Auf Jahns Annahme, dass die Eigennamen des hebr. Textes in 1 10 י u. 14 aus der LXX genommen seien, beruhen folgende Erklärungen: ״AnsBa.'^y. konnte nach der griechischen Aussprache des Z/!Ta leicht בזתא des II. entstehen“ (p. 6). Doch ist gr. nie ■= hehr. זת, Jahn hätte hier nur S. Krauss, Griech. Lehnwörter im Talmud, nachsidicn sollen, dann hätte er diesen Satz nicht ausgoöproeben, ln p. 7 hat Jahn bereits vergessen, dass er diesen hebr.’ Namen aus dem Griech. erklärt habe, denn er sagt : ״das persische בותא des II. ist von np. besteh ״gebunden“ abgeleitet“, was, abgesehen davon, dass 'dieses keinen Sinn giebt, schon deswegen unmöglich ist, weil hebr. ז nie pers. s, sondern pers. j, 2, z ist. ״Mit Aenderung eines Buchstaben scheint 11. בגתא aus בזתא gebildet zu haben“. ״Das אבגתא ist mit בגתא wohl ursprünglich identisch“ (p. 7), Dagegen sei der offenbar mit בגתא zusammenhängende Namen in 2, 21: בגתגא aus 1״ durch Umstellung von 7 und [itt entstanden (p. 20). Und in p. 45 scheint Jahn diese Erkliirung zurückzuziehen, da dort nach ihm בגתן dom IVoo^xJ״/: der LXX entspricht. Aus Mx/;r{<7zy.o wäre מרפנא geworden (p. 9), ״ferner ist מרס ziemlich durchsichtig aus טרסנא zurechtgemacht“ (p. 8), trotzdem es grade hier ganz klar ist, dass aus פרס und dem obigen בגתא durch Herantritt eines Suffixes na מרפנא und בגתנא gebildet sind, was gerade dem Persischen eigenthümüch ist. ״Aus *ApxscrzTo; wurdo כרשגא corrumpiert“ (p. 9). הרבוגא״ ist aus Oaoz[u»v. entstanden“ (p. 6). ״In 1, 14 ist es ziemlich durchsichtig, wie II. die in LXX fehlenden 4 Namen fabriciert ־ hat, denn offenbar gehört אדמת תרשיש zusammen, und statt שתר hat wohl ursprünglich שר in Text gestanden, aus welchem, entsprechend dem זתר in 1, 10 שתר gemacht wurde, um einen Eigennamen zu ge-