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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1903-01-01 · Heft 2 · p. Seite 105

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
47 (1903)
Issue
Heft 2
Article
Die Wiederherstellung Israels unter den Achämeniden
Date
1903-01-01
Page
Seite 105 (sequence 9)
Language
German
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Di© Wiederherstellung Israels unter den Achämeniden. 105 אפרסמא bedeutet im Persischen ״Unterbearafceטרפליא" .״. ist persisch gleich ״Jenseits des Ufers״ und entspricht 8a dem aramäischen די בעבר נהרה״- in 5, 6. 6, 6, welches gleichfalls hinter אפרסכיא steht. Durch dieses טרפליא wird das ואפרסתכיא von den darauf folgenden Völkernamen getrennt, während es durch das ו״« mit den vorangehenden Wörtern zu verbin״ den ist, die Beamtennamen sind (a. a. 0. 75—85). Die folgenden Völkernamen sind: ״אפרסיא״ nach Lenormant (Lettres; Assyriolog.) ״Hafarti״, wodurch in der medischen Uobersetzung der Behistan und Nakhirustem ganz Susianna bezoinh-: net wird, das ursprünglich aber der Name eines besonderen Stammes gewesen sein müsste- Besser aber nach Scheftelowitz die medischen ״Parsua“, die in den assyrischen Inschriften häufig erwähnt werden, die aber mit den Persera nichts als den zufälligen Gleichklang des Namens gemein haben : *ארכויא" Bewohner von Erech ״ארך״ (Gen. 10, 10). שושנכיא״*! giebt sogar die einheimische inschriftliche Bezeichnung der! Stadt Susan, nämlich ״Suäinak״ wieder. דלייא, ein Volk dieses! Namens, zwischen dem Oxus und Jaxartcs wohnend, das Volk der ״Daha״ ,״Daoi״ ,״Daai“, ״Dahae״, findet Scheftelowitz (a. a. 0.) schon im Avesta und sonst in den alten Classikern. Es ist dies zweifellos das Land ״Da-ai-a“, welches von Asarhaddon (Prismainschritt A. u. C. Col. 2, Z. 11, und Inschrift des ״Zerbrochenen Prismas״ B. C. Col. 3, Z. 4) und Sancherib (Prismainschrift, Col. 4, Z. 3) erwähnt wird1), ״Elam״, zwar sonst in der Bibel und bei den Assyrern auf das ganze Susiana ausgedehnt, bezeichnet aber ursprünglich nur denjenigen Teil, den die Griechen ״Elymais״ genannt haben. Hierdurch isi der Einwand Meyers (Entst. 34) beseitigt (Vrgl. Lenormant a. a. 0. I 64—68). Wäre es dem Verfasser hier um Namenfälschungen zu tun gewesen, so hätte er ־wahrlich doch andere Namen genug l) Die Vermuthung mancher Gelehrter, dass das inschiiftliche £U 0*nein Worte vereinigt als לי -= עתך^י,׳^" Medien aufgefasst werden soll, ist schon deshalb höchst unwahrscheinlich, weil Medien in den Inschriften unzählige Mal vorkommfc und ausnahmslos "ס״״ך״איgeschrieben ist. Ja, was noch wichtiger ist, sogar in denselben Inschriften, in denen das מתא ד״׳^י״א vorkomxat, ist auch Medien in seiner!richtigen und regelmässigen Schreibart zu finden. (Vgl. Sancberib, Prisma, Col. 2, Z. 80• Asarhaddon Prisma A. u. C. Col. 4, Z. 9, 22. Ferner Zerbroch. Prisma B. u. C. Col. 4, Z. 4 u. n. A.).;

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