Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 46 (1902)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1902)
- Article
- Miscellen über Saadja
- Date
- 1902-07-01
- Page
- Seite 366 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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366 Miscellen über Saadja. פי סוס אלגוסק, in ed. Wien dagegen: פי תלך אלאיאם ענד צל^וס אלמלך אחש׳ עלא אלך; VI, la lautet in 242410: פי ד*אלך אללי־לה פי [• . .].נום אלמלך וקאל אן יאתר בכתאב אלאצבאר, in ed, Wien •aber: פי תלך אללילה ארק נום אלמלך פאמר אן יותא בדיואן אלדכיאגאת. Haben wir nun in ed. Wien Saadja vor uns? Stein- Schneider, der zuerst (Monatsschi123 ,45 .״) auf diese Ausgäbe aufmerksam gemacht hat, spricht sich nicht deutlich darüber aus. Wir glauben aber die Autorschaft Saadja’s aufrecht erhalten zu können. Die oben mitgeteilten Citate aus Salmon und Kimchi1) können allerdings in der Uebersetzung nicht zum Ausdruck kommen, ebenso wenig eine andere Erklärung, die sich bei Menachem findet. Dieser sagt nämlich in seinem Lexicon (ed. Filipowski, p. 69), dass Saadja in seinem Wörterbuche das Wort 8—7 .7 הביתן unter dem Buchst. ה angeführt hat. Wie aber Saadja dieses Wort erklärt hat, sagt er nicht. Nur soviel folgt aus seinen Worten, dass er es nicht als Eigennamen aufgefasst hat: גנת ’הביתן. אמרו אנשי פתרון הביתן אין לו פתרון ני הוא שם מקום הגינה כמו שושן הבירה.... אבל רב סעדיה אשר החביר המלים האלה במחברת ה״א לא יכלתי לדעת מה ראה על ככה ומה היתד. סברתו ובו׳. Dass es nun . Saadja trotzdem unter ה gegeben hat, ist um so mehr verwunderlich, als es einmal (1, 5) auch ohne den Art. vorkommt2). Bei den Anfängen der hebräischen Lexicographie aber kamen solche Monstra vor, wie ja auch Zemach Gaon המספר unter ה angeführt hat (8. Geiger’s Wiss. Zeitschr. V, 286 u. Kohut’s Vorrede zum Aruch, p. XVII). In unserer Uebersetzung lautet das Wort alle drei Mal פי :5 ,1) בסתאן צחן גנאן בסתאן אלמלך, ebenso 7, 7—8: עאן [resp. אלי [מן אלבסתאן), was der Angabe Meaachem’s jedenfalls nicht widerspricht. Vielleicht lässt sich sogar diese Uebersetzung als Saadjanisch dadurch nachweisen, dass sie auch der ßouener Glossator von Abulwalid’s Usül, der Saadja gekannt und benutzt hat, mit den Worten וקיל anführt, s. col. 92, n. 70: קיל פיה בסתאן אלבית. Wir haben aber einen directen und zuverlässigen Zeugen in Abulwalid. Dieser hat bekanntlich Saadja sehr viel be- *) אחשדרפנים wird hier mit בטארלןאת übersetzt {ebenso übersetzt Ali b. Sulejmän, s. Pinsker, p; 207J, אחשתרנים dagegen mit מאל (s. weiter unten). 2) Daher scheint mir auch die Yermuthung Harkavy’s (Stud. u. Mitt. Y, 88), dass/Saadja dies Wort aus dem persischen h a b i d, pl. h a b i d a n (Colocyntis) erklärt" hat, unzulässig.