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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1902-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1902) · p. Seite 321

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
46 (1902)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1902)
Article
Die Wiederherstellung Israels unter den Achämeniden
Date
1902-07-01
Page
Seite 321 (sequence 21)
Language
German
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Die Wiederherstellung Israels unter den Achämeniden. 321 gelten lassen wollen, als eine Fiction bezeichnet, sondern auch diejenigen Forscher, die den Bericht von Esra 5, 16 verteidigen, halten nichts destoweniger den chronistischen Bericht von Esra c. III für eine freie Combination des Chronisten und führen hierfür folgende Motive an. I. die Schilderung von Esra 3, 7, entspricht sehr auffällig derjenigen von II Chron. 2, 8. 14. (Meyer Entstehung 74. Marquard 56. Bertholet 1902, 10. Siegfried 1901, 301 u. selbst Nikel, Wiederherstellung 1900 findet diese Identität sehr frappierend. Ich muss aber gestehen, dass ich eigentlich von einem Compitator, wie der Chronist angeblich einer gewesen sein soll, erwartet hätte, dass er so viele wichtige Punkte, die in II Chron. c. II, und I Kön. c.V vom salomonischen Tempel hervorgehoben werden, durchaus auch bei der Grundsteinleguüg unter Serubabel hätte hervorbeben müssen. So haben hier die Sidonier weder Steine (1. Kön. c. Y) noch Tannen und Sandelholz (II Chr. c. II) geliefert, noch waren phönizische Arbeiter hier am Bau beschäftigt, noch hat der Chronist, der ״gern mit grossen Zahlen operiert“ hier gemäss II Chr. c. II das Quantum des Oeles, des Weizens und des Weines anzugeben gewusst. Es wird hier im Gegensatz zu den Berichten von I Kön. c. V und II Chron c. II nur in einem Satze mitgeteilt, dass sie zum Fällen des Holzes im Libanon die einzig dazu geeigneten phöniziscben Holzarbeiter mietheten, und dass diesen Arbeitern auch Nahrungsmittel für die Arbeitszeit geliefert wurde. Die ganze Identität, von der sämtliche Gelehrten so ungemein überrascht sind, beschränkt sich somit einzig und allein auf zwei Punkte, nämlich darauf, dass hier wie dort Cedern aus dem Libanon geliefert worden sind, und ferner darauf, dass hier wie dort, Phönizier zum Holzfällen und zum Befördern derselben über das Meer gemiethet wurden. Aber was kann der arme Chronist dafür, dass auch in semen Tagen das Libanongebirge wirklich noch die einzige Quelle prachtvollen Bauholzes, und dass auch damals die Phönizier noch die einzigen tüchtigen Baumeister waren? Dies galt nicht bloss für die enge Meeresküste sondern für fast ganz Yorderasien, So erzählt Tiglath Pileser III. von dem Bau seines Palastes, dass er auch ♦ ♦♦♦■• (י»עצ גשרא ארן שח<תי ״ תרבית שדה לבננהschlanke Cedernbalken, Erzeugnisse des Libanonberges״ verwendet habe. (Thontaf-Icschr, Revers, 23), ebenso Assarhaddon ...... (Prisma A. u. C. Col. 5. Z

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