Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 46 (1902)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1902)
- Article
- Zur Frage der Echtheit von Dunasch's Kritik gegen Saadia
- Date
- 1902-03-01
- Page
- Seite 146 (sequence 6)
- Language
- German
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146 -Zur Frage der Echtheit von Dunasch’s Kritik gegen Saadia. David, dessen Identität mit Chajjug höchst wahrscheinlich ist. Aber dass schon Dnnasch und nicht erst Chajjug das Gesetz der Dreibuchstäbigkeit entdeckt haben soll, scheint mir völlig unannehmbar. Der Schluss von D2 ST. 36, worauf E. grosses Gewicht legt 80;ערכה לפי .;!רכה ואופניה ודרכה![ nac}, E. bedeuten, dass der Verf. den Schüler oder Leser auffordert, ״das Wesen der schwachen Verba in ein alphabetisch geordnetes System zu bringen״. Und daraus soll hervorgehen, ״dass es sich hier um eine erst in ihren Anfängen befindliche Theorie handelt, die erst systematisiert werden soll״. Wie gesucht! D2 wiederholt und ergänzt das IST. 10 ad vocem בקרת über ביקרותיך unter ב gesagte in N. 36 unter % wohin es eigentlich gehört, da die Wurzel des letztgenannten Wortes יקר ist, und schliesst seine grammatische Belehrung Liber die Verba פ״י mit der Aufforderung an den Schüler, die schwachen Verba, die in drei Hauptklassen zerfallen (המסוכנות בפה ובעין ובלמד שלהם), nicht (wie Saadia es gethan) unbeachtet zu lassen, sondern sie zu ordnen nach ihrer Ordnung und ihren Eormen1) d. h. die schwachen Verba richtig einzureihen in eine der drei Ordnungen (schwachlautige am Anfange, in der Mitte, am Ende der Wurzel), ferner richtig einzureihen auch mit Bezug auf ihre Eormen, da z. B. innerhalb der Ordnung פ״י, wie D2 a. a. O. ausführt, zwei verschiedene Bildungen הוקר und הוצא ,הישר und היצא sich unterscheiden lassen. Einer solchen Aufforderung zur richtigen Klassificierung und Analyse der schwachen Verba bedurfte es aber auch, nachdem Chajjug sein epochemachendes Werk geschrieben hatte2). Ob E. wohl, als er aus dem Schluss- ג) Auf das Wort דרכה ist kein Gewicht zu legen, da es nur wegen des Keimes auf ערכה hinzugefügt ist. Aus diesem Grunde ist auch E.’s Aenderung von דרכה in דרכיה־ nicht angängig. 2) E. versteht unter לערכה לפי ערכה die alphabetische Ordnung und erinnert an das von Parchon gebrauchte Wort ערוך. Aber Parchon hat erst 1161 geschrieben, und es kann nicht behauptet werden, dass ערך in D2 ״alphabetisch ordnen“ bedeutet. Weder bei Menachem noch hei Dunasch findet sich ערך in diesem Sinne. Aber aus D2 N. 125 (p. 44, Z. 7 und 9) geht hervor, dass ערך eine Reihe grammatischer Formen und das Verbum ערך eine Reihe solcher Formen bilden bedeutet. Es kann also לערכה לפי ערכה ואופניה auch dahin erklärt werden, dass der Schreiber aufgefordert wird, die schwachen Verba der Re die nach zu conjugieren und in geordneter Aufzählung aller ihrer Eormen zusammenzustellen. Was E. p. 70, Anm, 1 zu meiner Lesung in Nr. 95 הדין השלום bemerkt, macht die Lesung des Herausgebers (nicht erst .Rosins) הדין