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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1901-01-01 · Heft 5 · p. Seite 450

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
45 (1901)
Issue
Heft 5
Article
Studien über die Beschneidung
Date
1901-01-01
Page
Seite 450 (sequence 18)
Language
German
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450 Studien über die Beschnei düng. Zusammenhänge mit diesem Bunde und gleich darauf heisst ויאמר אלהים אל־אברהם שרי אשתך לא־תקרא את־שמה שרי כי :es שרה שמה: וברכתי אותה וגם נתתי ממנה לך בן וברכתיה והיתה לגוים מלכי עמים ממנה יהיו : ויפול אברהם על־פניו ויצחק וגו׳ י... ויאמר אלהים אבל שרה אשתך יולדת לך בן וקראת את שמו יצחק והקמותי את־בריתי אתו לברית עולם לזרעו אחריו: . . . . ואת־בדיתי אקים את־ יצחק אשר תלד לך שרה למועד הזה בשנה האחרת; Dieses göttliche Yersprechen wiederholt sich noch einmal im nächsten Capitel. Die Verheissung geht in Erfüllung; ein Jahr nach der Beschneidung Abrahams wird Isaac geboren. Wie unabweisbar nahe liegt nun der Zusammenhang zwischen der B. des Yaters und der ein Jahr darauf erfolgten Geburt des SohnesP Der unbeschnittene Abraham ist kinderlos, der Beschneidung folgt der Kindersegen auf dem Kusse. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass die Leibesbeschaffenheit Abrahams —־ dass seine Vorhaut — das Hinderniss war für die Zeugung eines Kindes mit Sarah. Erst nach Hinwegräumung dieses Hindernisses, erst nach der B. konnte der sehnlichste Wunsch des Patriarchenpaares in Erfüllung gehen. Dass die Vorhaut im Sinne der Lehre ein Hinderniss bedeute und einen gewissen Grad der Untauglichkeit bedingt, wurde schon oben nachgewiesen. Philo führt unter anderen Gründen für die B. als vierten und wichtigsten an, dass die Vorhaut, die verlängerte und verengte, den normalen Samenerguss hindert1). Der Einwand, dass in dem Falle Abraham auch mit der Hagar kein Kind hätte zeugen können, bevor er diese Operation an sich vollzogen hatte, liegt auf der Hand. Jedoch dieser Einwand wäre nur dann stichhältig, wenn hier behauptet worden wäre, dass die Vorhaut unter allen Umständen ein Hinderniss sei, welches die Zeugung unmöglich macht. Eine solche Behauptung wäre allerdings falsch. Die verdickte, verlängerte, hypertrophische Vorhaut ist ein Hinderniss, welches zvrar den normalen . Samenerguss stört2], jedoch — bei sonst günstigen Verhältnissen — die Zeugung nur erschwert, aber nicht unmöglich macht. *) ״T£TapT0v 8s aal avaYx.at0Ta.T0v, ׳t7!v 7rpöt יסלסזה׳Tovtav aaTaax.£u7jv — ^sysTai Y^׳P söoSov tö ' axsppia, pc^Ts cat&msvov 0.71TS ׳repippsov ziq TOU$ T7|S• WOdfKaS &<; ׳!!/׳Js •x6i7uou;, ö.Jsv xxl Ta TspLvouxva twv £׳Jv6W TColoYovoaTaTa z.ai 7v0Xuav׳Jpoy7uü>TaTa slvat.“ Philo de cireumcisione 1. c. 2)!!!besondere gilt dies von der phimotiseh Verengten Vorhaut.

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