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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1901-01-01 · Heft 4 · p. Seite 427

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
45 (1901)
Issue
Heft 4
Article
Materialien zu einer Biographie Wolf Heidenheims
Date
1901-01-01
Page
Seite 427 (sequence 6)
Language
German
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Materialien zu einer Biographie Wolf Heidenheims. 427 zu den Werken anderer b eisteuerte. Die Sammlung der Namen von 81 liturgischen Dichtern, die er in der Abhandlung הפיוטים והפייטנים begonnen, und von 40 mit etwa 288 Selichoth in einem handschriftlichen Verzeichnisse1) bildete den Grundstock und mit den Anlass zu den jenigen Luzzatto’s2) und Zunz’3). Manche Auskunft für sein bibliographisches und literarhistorisches Wörterbuch (Or ha-Chajjim) holte sich H. J. Michael von Heidenheim, teils in brieflichem Verkehr, der mindestens anderthalb Jahrzehnte bis knrz vor Heidenheims Tod dauerte, teils aus Heidenheims Nachlass, von dem er vieles erwarb4), Des Gerson b. Salomo שער השמים (Naturwissensch., Rödelheim 1801) versah er mit einer Erklärung der darin vorkommenden Fremdwörter, des Mose b. Scherntob Aben Öhabib דרכי נועם ומרפא לשון (Grammat. und Metrik, Rödelh. 1806) mit Zusätzen, die ein Bibliograph תוספות נאותות nennt5). Die Ausgabe Karlsruhe (1827) der kleinen Propheten stattete er mit Uebersetzung und Commentar zu Jona, Hnbakuk, Cap. 3 und Secharja, Cap. 14 aus. Als Isaak b. Simon ביסליכעס aus einem italienischen Manuskript Abravanels שמים חדשים (über MaimunPs Ansichten im Moreh über die Schöpfung, Rödelh. 1829) herausgab, fügte Heidenbeim ein Responsum Abravanels über dessen eigene Werke an Saul ha-Cohen hinzu. Die ־סליחות Ausgabe (Rödelh. 1833 ff.), die nach seinem Tode mit Uebersetzung und Commentar von Schalom Cohen erschien, war von Heidenheim nach Handschriften verbessert und mit einem Zusatz-Coramentare bereichert worden. Eine Handschrift Heidenheims verwerthete der genannte Loewenstein bei der Mischleausgabe Frankfurt a. M. 1838, wo vieles aus seinen unedirten raassoretischen Bemerkungen abgedruckt ist. Den Hai ben Mekiz (allegorische Epistel) des Abraham ibn Esra gab Beer Goldberg mit Berichtigungen und Erklärungen Heidenheims in dem Sammelwerke חפש מטמונים (Berlin 1845) heraus. Der von Loewenstein besorgte Pentateuch (Rödelh. 1848), der ganz das Gepräge Heidenheims trägt, sowie Salomo Urbino’s אהל מועד (Synonyme, Wien 1881) mit einer Abhandlung von 0 Zunz, Literaturgesch., Vorr. S. 1Y und V, 2) Luzzattos kebr. Briefe S. 1004 und 1173. 8) Literaturgesch. das. 4) Or ha-Chajitn S. 45, 54, 117, 122 f., 312; vgl. Zunz, Katnl. Michael, Vorw. S. V. 5) Rosenthal a. a. O־, Nr. 432; über das!Folgende das. s. v. v.

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