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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1901-01-01 · Heft 2 · p. Seite 126

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
45 (1901)
Issue
Heft 2
Article
Randbemerkungen zu Saadia's Pentateuchübersetzung, ed. Derenbourg
Date
1901-01-01
Page
Seite 126 (sequence 3)
Language
German
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126 Randbemerkungen zu Saadias Pentateuchübersetzung. 2. ׳האיש אשר נמצא (I. 44, 11) אלרנל אלדי וגד. Dagegen (41, 38): רגל פיה רוח אללה איש אשר רוח אלהים בו. 3. אלציעה אלתי אשתראהא (10 ,25) השדה אשר קנה אברהם אברהים.. Dagegen (27, 27): רוצדז קד שדה אשר ברכו יי בארכהא אללה. Wohl könnte man aus V. M. 20, 5, 6, 7, ein — ober- :Sächlich scheinbares —Gegenargument erbringen. Dort folgen einander 3 Relativsätze, in denen das Substantiv den Artikel hat: מי האיש אשר, und Saadia lässt trotzdem die Conjunction גלדי* gänzlich weg! Allein gerade hierin erkennen wir einen noch stärkern Beleg für das geschärfte Sprachgefühl Saaida’s, Sehr richtig erkannte er, dass hier der Artikel nicht determinirend wirkt. In dem Relativsatze מי האיש אשר בנה בית חדש, ist nicht die Rede von einem bestimmten, sondern von jedem beliebigen Manne, und vollkommen sprachrichtig ist daher die arabische Wiedergabe: אי רגל בנא ביתא גרידא. (Vgl. Caspari, Gramm. Ende §. 555), — Dieselbe sprachliche Bewaudniss fand S. auch bei dem Re-* lativsatze (I. M. 24, 14) והיה הנערה אשר אמר אליה, Trotz des Artikels haben wir hier nur einen;®taüfSatz, und vollkommen zutreffend ist daher die TJebersetzung; פאידי גארידד אקול להא., Als eine befremdende Inconsequenz erscheint dagegen (das. V. 33) die TJebersetzung: פאידו גאריד} אלתי תכרג — doch schreiben wir dieses sprachwidrige אלתי auf das Kerbholz eines indolenten Abschreibers! — Nicht unerwähnt wollen wir bei dieser Gelegenheit lassen, dass wir in dieser Edition auf ein Stück Interpolation gestossen sind, Zu den 4 Wörtern: ואלה שני חיי ישמעאל (I- M. 25, 17), sind noch die zwei weitern Worte אשר חי — die sich nur bei Abraham (das. V. 7) und bei Adam (Cap. 5, 5) finden — hinzu gedacht worden, und daraus entstand sodann die Febersetzung: והדה סור חיוה אסמאעיל אלתי עאש. Diese zwei interpolirten Wörter sind nicht ans der Feder Saadia's hervorgegangen, denn die Londoner Polyglotte hat sie nicht, und wir haben hier somit wieder nur die Lässigkeit eines Abschreibers anzuklagen. Aber Saadia erscheint uns in seinen Uebersetzungen nicht bloss als gründlicher Kenner der arabischen Sprachregeln, sondern er — der schon als Zwanzigjähriger in seinem von Harkawy edirten ס׳ האגרון eine Art Lehrbuch der hebräischen Poetik schrieb — hatte auch für die Feinheiten seiner arabischen Muttersprache einen weit geöffneten und empfänglichen Sinn, was in seiner Pentateuchiibersetzung

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