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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1900-01-01 · Heft 10 · p. Seite 568

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
44 (1900)
Issue
Heft 10
Article
[Rezension]
Date
1900-01-01
Page
Seite 568 (sequence 8)
Language
German
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568 Besprechungen. scmissis) ist vielleicht nur corrumpirt aus 20־2 § '.סימיסים. Als Beispiel starker Apokope bleibt nur סמידא (= <r6ptöaXt?) übrig; die Erklärung von ם ו נבא copßaa^ bezeichnet Löw als falsch; 1אפנטי (a׳reavc׳q — otTCavnrjctc:) und קטבא (xa׳taßa xa׳cdßact<;) sind Neubildungen, nicht apokopirte Formen: vgl. HatzidakisEinleitungS. 43, § 231 wird דרולומוסיא — «v8poXüp׳aata erklärt, dagegen § 354 und im Wb. 6cv8poXYjp/}fo, Löw bezweifelt jedoch die Bichtigkeit der Erklärung. § 244. 245: Die Elision des t erfolgt nur zwischen c und p, alle anderen Beispiele sind falsch oder unsicher. § 249 ist zu streichen: אזמורד ist nur falsche Variante für אזמרגד: dass שלמין gtoXocyutov (ein Wort, das man nur aus römischen Komikern kennt) sein soll, bezweifelt Löw mit Beeilt; סנ^ון feüyhov (es giebt nur CsdyXy]) ist das non plus ultra von Gewaltsamkeit. § 251,2 und 252 (Einschub eines parasitischen i-Laütes) sind überflüssig, die angeführten Beispiele sind tlieils unrichtige Erklärungen theils falsche Lesarten; מעקוצי hat mit maccus schwerlich etwas zu thun; מגררסי wird ohne Grund mit 6u%op[,£ zusammengebracht; die Erklärung von אברוסי Realos »ist sprachlich und sachlich unmöglich“, wie Löw (im Wb.) ausführlich auseinandersetzt. § 261 ff. Die Prothese eines a- oder ׳.- Lautes findet sich auch schon in spätgriechischen Inschriften (aus Syrien und Aegypten): Dieterich S. 33 ff. Sie bleibt aber beschränkt auf a impurum (also gt und cü, gtc und aep, gx und oy) und Muta cum Liquida. Diese Be- Schränkung nehmen wir auch in jüdischen Lehnwörtern wahr, sie findet sich dort ausserdem nur noch bei £ (das mit g^ oft wechselt) in אבסנא (£svog).. Bei Wörtern mit Einzelkonsonanten im Anlaut kommt Prothese ganz vereinzelt vor, vielleicht (§ 269) in אלפס (Xotzocc), אלמץ (XipGjv), אמלתרא (psXaüpov?), alle anderen Beispiele sind falsch oder unsicher. Auch bei tct (§ 266) kann ich sie nicht zugeben: dass אבטליון IItoXXuuv ist, scheint mir sehr zweifelhaft ( l'hoXXicuv ist■ seltene dialektische — nicht ״archaistische“ — Form für I10XXta>v), näher läge z. B. EbüaXccuv. Die Erklärung von אבטלית tctoXic (poet. für ■mfac) gehört zu den Einfällen, die man nicht ernst nehmen kann. § 272 (angeblicher Einschub eines s-Lautes im Inlaut) beruht ganz und gar auf falschen Iden tilidrangen oder unsicheren Lesarten (s. Löw zu den betr. Wörtern). Ebenso § 273: פנדרא rcöpvoc; ״ist entschieden anrichtig“ (Löw) und die Erklärung von 5פרקד — cppcqsXXcöv ist durch falsche Interpretation der Textstelle entstanden. § 285 No. 2 wird eine Erklärung der Worte versucht, mit welchen E. Abahu die Beobachtung, dass ein siebenmonatliches Kind am Leben bleibe, ein achtmonatliches dagegen nicht lebensfähig sei, begründet (Midr. Beresch. B. 14 und sonst): זיטא אפטא איטא אזכטא iKzä, *qTa ö׳x,T(b. Dass hier ein' Spiel mit den Buchstaben und ihrem Zahlenwerth vorliegt, ist klar; auch dass in C7jm eine Anspielung auf £v]v (leben) enthalten ist, scheint sicher. Aber wie ist *rpa byxw zu erklären? man erwartet nach Analogie von £Yj׳ta־G7״jv in rp<x eine Anspiclung auf Tod oder Sterben, die ist aber schlechterdings nicht darin zu finden. Kr. sucht diese Anspielung nicht in Yj׳ua, sondern in 07/ca>, er meint, dass damit auf die bei Dichtern voxkommende Form ev.׳c% (Aor. sync. von xtbevw) angespielt sei! (Denselben Gedanken hatte übrigens Wünsche, denn er bemerkt in seiner Uebersetzinig der Midraschstelle:

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