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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1900-01-01 · Heft 10 · p. Seite 567

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
44 (1900)
Issue
Heft 10
Article
[Rezension]
Date
1900-01-01
Page
Seite 567 (sequence 7)
Language
German
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Besprechungen. 567 ist mir sehr zweifelhaft; h c'/cpö> -bedeutet auch nicht ״in Bausch und Bogen“, sondern ״in ununterbrochener Reihe, in einem fort.“ § 121,1 (a statt 0) ist nach dem oben zu § 28 Bemerkten zu streichen. § 121,2: סנה דרי ן1ע (ooveBpiov),סנקליטוס י(?0ק0ץף/'ט0;=ק01ץף*ד00) סניגור (oup/XYp.) g), סנקתדרום 30־■),f%a‘9־e8p0<;) ist nicht aov in cav libergegangen, sondern 0 uabezeichnet geblieben, wie 1 in קרקפיון (Kipy.TjGiov), טרקלין (xpixX'viov), 11) לבלרb ellarius). Diese Transscription erklärt sieb daraus, dass 1 und u vielfach in Aegypten und Kleinasien fast wie 8 ausgesprochen wurde, wie zahlreiche Beispiele von Wörtern in Inschriften und Papyri zeigen, wo 8 statt 1 oder 0 geschrieben ist (Dieterich S. 11 f. 25). Es muss also eher Sen he drin u. s. w. als Sanhedrin ausgesprochen werden. Dieselbe Erscheinung zeigt das Armenische (Thuinb S. 398). § 131 ist zu streichen, die für den Wandel von a zu 1 angeführten Beispiele beruhen auf falschen Lesarten (vgl. Wb.) Ueber § 132 (i-Laut für 0 und oj) vgl. Fraenkel S. 299. Yon Aeolismcn in jüdischen Lehnwörtern kann keine Rede sein. Die in § 133—137 behandelte Yokaldistraction ist ein schwieriges Capitol; es scheint, dass die in einigen Gegenden übliche Aussprache des 0 durch j u (neben ü und i) eine Rückwirkung ausübte auf die anderen Yokale mit gleichem Lautwerth 01 ,1 גןד. Eingehend handelt darüber Thumb S. 397 ff. § 140. 141: Leber progressive und regressive Attraction in der x&ivr! vgl. Dieterich S. 46 ff. 63 ff. Zu תודרום (öeoBwpog) z. B. linden sich als inschriftliche Parallelen die Namen 06׳fvYjxo«; und OoxXtjC; (für öeofvyjxoc und 0soxXv,s). § 143 (Ekthlipse) ist Überflüssig; denn כמטריא (Yscopexpla) gehört zu § 140 und ist ein ,Beispiel progressiver Attraction, die auch durch Inschriften und Papyri belegt ist, z. B. GeBtopos (für GsoScwpoc), Nsjurqvios (für Necjirp/ios) und 0e<ptX&s ׳ (für 0e6<p1Xoc): Dieterich S. 47 ff. Das andere Beispiel gehört gleichfalls nicht hierher, denn נקח־ם ist nicht aus vsor/opog entstanden, sondern fcist vaxöpoc; (aus vaoxopop), eine Forim die in Inschriften der hellenistischen und römischen Zeit öfter vorkommt• § 146 b) ist unter den Wörtern mit Epenthese des פיוולה ו zu -streichen; Kr. erklärt es als tzdbXoq (״Grab“, vielmehr ״Trog“, ״Sarg0), aber Löw zeigt, dass das Wort ״Mantel“^bedeuten muss; da an einer Stelle בלוניא (d. i. <p־X6vy] oder cpslöviov) überliefert ist, so dürften פוולא uud פיוולה wohl in פנולא und פי נולה (cpsvdX7j paenula) zu emendiren sein. §M59: Für den Wechsel von X und p, von dein schon in der xoivr\ zahlreiche Belege vorhanden sind (Dieterich S. 107), scheint mir ein sicheres Beispiel auch in dem corrumpirten Worte גדייכוד vorzuliegen. Kr. hat darin ganz richtig das Wort paAEdypa erkannt, er will aber גדיגוד und alle anderen Formen, in denen das Wort in den Texten erscheint, in רורקי; emendiren, eine Form, die dem gricch. Worte gar zu fern steht; גדיגוד (wofür sich auch גדיגור findet) scheint mir einfachaus גריגור verderbt zu sein.^Im Armenischen heisst dasselbe Wort garagil (Thumb S. 406). §^168״(d für th) ist zu streichen; weder פראדדרן noch פרוזדור ist Ttpoüopov (s. Löw im Wb.). § 186 b) ך): Yon dein Uebergange von vt in v5 finden sich vereinzelte Beispiele schon in der v.01vq. Ebenso § 188 von dem Uebergange von .יס/ in ay. und gü in gt: Dieterich S. 104 f. 100 f. §208 werden für ״Metathese ganzer Silben“ vier Beispiele angeführt; drei davon fallen durch Löw’s Bemerkungen fort; aber auch מסימים (oppcaGtov

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