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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1900-01-01 · Heft 10 · p. Seite 566

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
44 (1900)
Issue
Heft 10
Article
[Rezension]
Date
1900-01-01
Page
Seite 566 (sequence 6)
Language
German
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566 Besprechungen״. einendioren will, ist unmöglich (Fraenkel Z. d. d. morg. Ges. LII, 295), die allein richtige Emendation ist die von Fraenkel und Löw gegebene קודרנטס. In der Form קסדור, die neben קייסטור vorkommfc, ist der i-Laut unterdrückt und der e-Laut unbezoichnet, in קוסטער (quaestionarius) ist das u von xuatCTtwvdptos durch ך wiedergogoben und der e-Laut unterdrückt.49 wird behauptet, dass ג spirantischen Lautwerth hatte (= j), aber die dafür angeführten Beispiele beweisen das nicht. Die Form טרגינום (Traianus), die genau dev ln griechischen Papyrusurkunden vorkommenden Form Tpaftavog (Dieterich S. 58) entspricht, erklärt sich daraus, dass im Griechischen für das intcrvokalische j schon frühzeitig die im Neugriechischen übliche Umschreibung durch 7׳. (d. i. *j) benutzt wurde; ebenso ist בפילגוס (~ ßaatnur eine andere Schreibweise für בפיליוס (= ßaGtXjos) und dieses wohl aus ßaaiXeoK entstanden, indem so (und eej) besonders nach X und v sich frühzeitig zu 10 (uo) entwickelten, wie ea zu \a (im Neugr. ßa31Xeocs, zu sprechen ßaaiXjäc): Dieterich S. 53. באגון — ßodov (neben באיין und ביין) ist ebenso zu beurtheilen wie טרגי־נוש• Die Form ארמילגוס (~ Pü)!jl6X0<;) ist wohl falsche Lesart für 50 § .אדמילום ist ganz verfehlt, der Beweis für die Behauptung, dass 0 iin Jüdischen spirantisch (wie im Ncugricch.) ausgesprochen wurde, wird durch die angeführten Beispiele nicht erbracht. Ygl. Fraenkel S. 295 und Löw zu den betr. Wörtern. § 53, wo von der velaren und palatalen Aussprache des die Bede ist, sind im zweiten Absatz die beiden Ausdrücke confundirt; statt ״Erstcrc“ muss es ,,Letztere“ und statt״ letztere“ ״erstere“ heissen. § 108 enthält verschiedene phantastische Erklärungen von ״Geleitnamen.“ חליקופרי soll ~ yaX%07tapuoc (mit kupfernen Wangen) sein, ein ausschliesslich poetisches Beiwort, das nur bei Homer und Pindar vorkommt. ״ פסאקאBeiwort eines Menschen, der im Sprechen seine Nachbarn mit Speichel bespritzt“ (!); 1Fazdkommt als erdichteter Name einmal bei Aristophanes vor und das ist die einzige Stelle, wo das Wort (nach den Scholiasten) die angegebene Bedeutung haben soll! Löw erklärt פסאקא für gut semitisch. זדבא soll —- ״viell. — oihopoc; Zwilling“ sein; £60ץ<; kann nicht als Eigenname verwendet werden und kann ebensowenig so viel wie bibopoc bedeuten. Ueber גלופטרא xaXouaazpoc, habe ich bereits oben gesprochen. ״״ פרגריטא TCsp1aY0p2u׳E־fjg Bedner bei* Yolksversammlungen“; 1z1$1<xyjpE'j-r\z findet sich nur in einer Glosse bei Hesych als Erklärung von -spiaYopouog, was nicht ״Redner bei Yolksversammlungen“, sondern nur ״einen der sich viel auf dem Markte herum treibt, einen Schwätzer“ bedeuten kann. § 119: der Uebergang des e-Lautes in den-a-Laut in Wörtern wie ארגטים (spY^üc) und ארגליא (epYaXsia) ist als Yokalassimilation an die folgende Silbe anzusehen. Die Erscheinung ist nicht blos im Neugriechischen zu beobachten, sie kommt schon in der zolvy] vor (Beispiele, darunter auch 0ןד־.<״ךק.׳<;, aus Inschriften und Papyri bei 'Dieterich S. 19), und ■zwar hauptsächlich vor p, dann aber auch vor X, ja, v, wie die andern jüdischen Beispiele bestätigen: בסטרנא (= hast er na), גרמני (INppavoc), אמפרטור (imperator), אמבטי und אנבטי (sjaßdaYj); bisweilen auch wo keine Silbe mit « folgt, wie in אנפודיא (efutopca), אנקלי־מא (e׳ptX7p/.x), מרקוריס (Mercurius). ארגובלא " epyokäßos ist zu streichen (s. Wb.). Ob אכפרה “ ev cxsp<}> sein kann,

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