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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1900-01-01 · Heft 10 · p. Seite 565

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
44 (1900)
Issue
Heft 10
Article
[Rezension]
Date
1900-01-01
Page
Seite 565 (sequence 5)
Language
German
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Besprechungen. 565 (׳Axpta) ,und אסטלס (tcdus) ist wohl אללריא und איסטיס überall zu lesen, in אמפרטור (imperator) ist das א als Assimilation an die folgende Silbe anzuschon (s. zu § 119). § 28 A. a) und b) sind zu streichen; 0 wird im Anlaut nur durch אי wiedergegeben: fiir אפלריטלס muss אלפירלטלס (0TtY]p£XTjc:) gelesen werden, אפותיקי muss, wo es im Sinne von önotMpa] steht, in אלפותיקל corrigirb werden, denn אפותיקי bedeutet Waarenlager, Magazin (dTtoiHpa]), und er:axcx6c lautet in den Texten gewöhnlich richtig אלפטיקוס, nicht אפיטיקוס. Auch C. c) ist zu streicheu, denn dass דרא — öopo sein soll, ״gehört zu den schlechtesten Einfällen K(ohnt)’sa (Löw). § 30. ox (ä ausgesprochen) wird wie s im Jüdischen gewöhnlich durch י tianscribirt. Sehr auffallend ist die Wiedergabe durch ן in einigen Wörtern: ־) פרופסיטוסnpaiTCociT oc praep ositus), פרוזדאות (rapaiotö׳«, praesidia), דלוטי (Siaixa?), פיייוזבוטלס (TCpsoßeotT^). Bei פרופסיטוס ist zu beachten, dass upa׳.r.0G׳.tog auch im Armenischen propositos lautet (Thumb a. a. 0. S. 431) und dass auch das deutsche Wort Probst aus praepositus abgeleitet ist. Für דלוטי findet sich auch דללטי geschrieben; die Schreibung דלאטל ist wohl Corruptel. § 33 a). Die Schreibung אגוסטוס (Augustns u. ä.) erklärt sich aus der späteren Entwickelung des Diphthongs ao zu monophthongischem a, wofür kleinasiatische Inschriften u. die Papyri viele Belege bieten (Dieterich S. 78 ff.); ebenso entwickelte sich so zu s, woraus die in § 34 erwähnte Schreibung רמטלקוס (— psup.a׳c1xog) zu erklären ist. § 38. 39 wird behauptet, dass zur genauen Wiedergabe; langer "Vokale Dehnungszeichen (ה ,א und י) im Jüdischen in Anwendung kommen. Aber die Belege, die dafür angeführt werden, sind sehr zweifelhafter Natur. Die Erklärung von 80 דיאלא&X0g ist falsch, das Wort ist gut semitisch (s. Löw im Wb.); פלטיאני (reaA.a׳ctvot palatini) ist wohl nur verschrieben für פ״אטלני, die gewöhnliche Transscription ist פלטיני; hei לאיטור (ph^p) ist wohl ללטור als die eorrectere Schreibung an Zusehen; אהליות oloXy! wird von Löw (II 595 f.) mit Recht abgelehnt; זוהמא soll sein, I 289 wird für die Stellen, an denen diese Form vorkommen soll, auf das Wörterbuch verwiesen, in diesem finden sich aber nur □זו und ןנ»£ זונזאj.oc; endlich פרהבא — proha wird von Löw zurückgewiesen. Auch § 40, wonach solche Dehnungszeichen als Compensation für Lautverluste eintreten sollen, beruht auf lauter falschen Erklärungen. § 45 giebt eine lange Auseinandersetzung über die Aussprache des lat. qu5 Kr. will aus der Schreibart קליסטור für quaestor schliessen, dass man mit יי einen nach dem K-Laut noch vernehmbaren vokalischen Laut darstellen wollte, und trausscribiert קללסטור kj.estor. Ich kann in קליסטור nur eine genaue Wiedergabe der griechischen Form xoato׳c(up (vielfach auch xotcuamp geschrieben, aber ebenso ausgesprochen) sehen, das kies tor gesprochen wurde: denn alle i־Laute (yj, 1, d, ot) wie alle e־Laute ( at, 8, ae) des Spätgriechischen und Byzantinischen werden im Jüdischen durch י wiedergegeben; von irgend ־welcher besonderen Ausssprache des qu kann keine Rede sein, es wird überall durch blosses ק (wie im Griechischen durch x) wiedergegeben; eine Form קיח־רנטס kjo־־ drantos (= xoöpdvrr^ — quadrans), wie Kr. das verderbte קדרלונטס

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