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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1900-01-01 · Heft 5 · p. Seite 286

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
44 (1900)
Issue
Heft 5
Article
[Rezension]
Date
1900-01-01
Page
Seite 286 (sequence 4)
Language
German
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286 Besprechungen. Vf. ״allzu 1111 günstig“ findet, unterschreibe ich übrigens Wort für Wort, und an die theilweise Anfechtbarkeit der Mendelssohn’schen Ausstellungen uiid Verbesserungen werde ich erst glauben, wenn der Yf. eine solche nachgewieseu haben wird. — Marcus Jost starb nicht in Berlin' (S. 28, Anm. 1), sondern in Frankfurt a. M. — Yon Ludovici (S. 30) ist der Tractat Bikkurim nicht mit Rasch sondern mit Rambam und der Tractat Orlah nicht mit Rasclii sondern mit Rasch, wie auch S. 36, §29 angegeben ist, übersetzt. Yon den 7 Einzeldissertationen, die in der Leipziger 1699 herausgekommenen Theilsaminlungerschienen sind, besitzt die Bibi, des jüdisch-theol. Seminars 6 (es fehlt der Anfang von Chagigah). Es erschienen; Bikkurim I am 23/5, II am 6/6, III am 17/6 1696. [Chagigah I fehlt], Chagigah II am 11/7, III am 22/8 und Horajoth am 29/8 1696. Die Hefte sind unpaginiert, die Bogen der ersten drei mit A bis H (1/8) und der letzten drei mit M bis II (1/2) bezeichnet — S. 34, Anm. 6 hätte angegeben werden können, dass St. C. B. 1584. 4756 alles richtig hat. -־ Die ed. Genf 1675 (S. 38, § 34, Nr. I) hat ausser den 60 SS. noch eine Einleitung von 24 SS., die zu erwähnen gewesen wäre. — S. 41, Note 33 ist zu lesen: Wolf II, 715 (statt 815), lind hinter Nr. 1938 ist Nr. 5190,5 hinzuzufugen. — S. 45, §56, Nr. 1: Die ed. Isny 1541 ist vielmehr (8) -f- 152 SS. stark, Ueber N1*. 2 das. vgl. jetzt Steinschneider in dieser MS., Jahrg. 1899, S. 95. — Zu Nr. 11 auf S. 46 vgl. ferner MS., 1899, S. 96. 274. — Das S. 56 gegebene Facsimile der im § 56 sub Nr. 10 erwähnten Ausgabe kann unmöglich ein Krakauer Druck sein u. gehört ganz zweifellos nach Prag. — Die Anm. 16 zu S. 46: ״Die Zahl (1670) ist■ wohl durch die Arithmographie der Schlussworte: ח□ ונשלם angedeutet״, ist mir wenigstens absolut 1111verständlich. — S. 47, Nr. 25. Das (S. 48) oben angekündigte Facsiinile dieser Ausgabe (Dyhrenfürth 1708,4) finde icli nicht im Anhang. Es giebt ausserdem eine Dyhrenfurther Quartausgabe von 1711, Ygl. M. S., 40 Jahrg., S. 568, Anm. 2, Nr. 6. — S. 48, Anm. 25 ist hinter der Ziffer 485a hinzuzufügen: 5613 und 7187. Jacob Saraval starb danach im April 1782. — Warum stehen die a. a. 0. in Anm. 26a aufgezählten sechs Ueberset zungen nicht an der rechten Stelle im Texte? — S. 49, Nr. 43. ist keineswegs anonym. Die Ucbersetzung und der Commentar sind vielmehr von J. Jacobson verfasst (Roest, S. 827). — S 50, Anm. 29 a. Da Zedner (S. 554) das Buch zweifellos untersucht hat, so möchte ich, bis zum Nachweis des Gegentheils, anuchmen, dass er richtig gesehen hat. — S. 55, § 64 Die Ausgabe ist 1606 (nicht 1605) erschienen (St. C. B. 1988. Zedn., S. 546) — S. 65 f, § 77 a stellt der Vf. die von Eisenmenger, den er ganz besonders ins Herz geschlossen zu haben scheint, übersetzten Talmudstellen zusammen. Warum er denselben Liebesdienst dann nicht auch ungleich verdienstvolleren Gelehrten, wie Buxtorf, Wagenseil, Lightfoot — um nur die Bekanntesten zu nennen, die mir im Augenblick gerade einfallen — erwiesen hat, ■ zumal die Ernte hier eine weit ergiebigere gewesen wäre, entzieht sich meiner Kenntniss. Im übrigen hätte er jedenfalls im Interesse der geschichtlichen Wahrheit nicht verschweigen dürfen, dass der Vergleich mit dem Biedermanne sich nur darum zerschlagen hat, weil dieser, wie sein Busenfreund und Gesirmungsgenösse Scliudt (Jnd. Merkwürdigkeiten I, 431) verräth und die Acten (vgl. MS. XVIII, 430) bestätigen, ״den Bogen zu hoch gespannet und 30000 fl. (statt der ihm angebotenen 12000) hat haben wollen“. Und noch Eines: wer da wirklich meint, dass in Joma 19b die

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