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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1900-01-01 · Heft 5 · p. Seite 285

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
44 (1900)
Issue
Heft 5
Article
[Rezension]
Date
1900-01-01
Page
Seite 285 (sequence 3)
Language
German
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Besprechungen. 285- Was er S. 5 über Fiirst’s Bibi. jud. bemerkt, hat seine Richtigkeit. Wenn er jedoch S. .7 in der Anm. die hebr. Kataloge von Zedncr 11. van 8traalen ־für zumeist fehlerfrei erklärt, so hat er nur in Bezug auf Zedner recht Yon der Arbeit van Straalcn’s gilt dagegen nahezu dasselbe, was der Yf. über diejenige Fürst’s bemerkt hat. — Die gegen Stein־ schneide!• (S. 6) gerichteten Yorwürfc sind zum Theil völlig deplacirt. Jeder sachkundige Leser des C. B. sieht ja, dass er die NNo. 1469, 1473, 1526, 1657, 1693, 1715 und 1942 gar nicht in der Hand gehabt hat.. Wie kann man verlangen, dass er sie richtig hätte beschreiben sollen.? — Zu Buxtorfs Briefwechsel S. 8 Anm. hatte nunmehr auf RLJ. XIII, 260־ verwiesen werden können. — Warum die Nachricht, dass Chanoch b. Mose einen Talmadcoinmentar verfasst habe, irrthümlich sein soll (S. 13, Anmerk), ist mir unbekannt. - St. C. B. 1899 sagt nicht, wie der Yf. (S. 14) annimmt dass diese Ausgabe eine spanische Uebersetzung enthalte. — Der Sterbetag Jacob Abcndana’s (S. 15) steht seit 28 Jahren bereits ganz richtig bei Zunz, Monatstage des Kalenderjahres, S. 50, und Wolf (III, pag. 437) ist bereits von St. (C. B. 5489) berichtigt. — Yon Cod. hebr. 154 der Hamburger Stadtbibliothek (S. 17, Anm. 2)istBdI, wie St. (S. 61) richtig hat,. 782 (u. nicht 882) SS. stark. Ferner beginnt Tractat Chelim natürlich auf S. 339. Auf dem Titel von Bd. II steht, wie mir Herr Dr. Spitzer freundlichst mittheilt, richtig ״ זרעיםAllerdings,“ setzt er hinzu, ״sieht das ן einem נ und das ר einem ב sehr ähnlich.“ — Aus St. C. B. 3609 geht hervor, das Isaac Abendana (S. 18) im Jahre 1696/7 noch am Leben war. Darauf hatte hingewiesen werden müssen. — Ganz sonderbare Dinge weiss der Yf. von dem in den weitesten Kreisen wohlbekannten Begründer der Dyhrenfurbher Bnchdruckerei zu berichten (S. 18. 105). Einen grossen Theil der Irrthümer hätte er vermieden, wenn er auch nur St. C. B. 6882 und 9009, und wahrscheinlich alle, wenn er die in dieser MS. Jahrg. 40, S. 474 ff., 515 ff., 560 ff. enthaltene Abhandlung über ihn berücksichtigt hätte. In jedem Falle aber hätte er auch unabhängig davon wissen können, dass Strim — Schrimm seit mehr als einem Jahrhundert zum Kgr. Preussen und seit mehr als einem Menschenalter zum Deutschen Reich gehört.. Warum er übrigens die alte Prager Synagoge eine ״Schill“ nennt, ist mir unbekannt. Die Umlautung des u in ft, au in äu u. s. w. ist meines Wissens nur in denjenigen Gegenden vor sich gegangen, die am weitesten vom deutschen Sprachgebiet entfernt waren, etwa in Litthauen, Y01hyni.cnund Podolien. In Deutschland, Böhmen und Grosspolen dagegen ist stets richtig ״u“ und ״au“ gesprochen worden. Namen wie שולהאף, אלטשול u.dgl. (Hock- Kaufmann, die Familien Prags, S. 15.367) beweisen das für das vorliegende Wort auf das Schlagendste gerade für Prag. — Die Seitenangaben für die einzelnen Bände der Surenliuysen’schen Mischna-Ausgabe (S. 20) sind wie folgt zu berichtigen: Bd. I: (52) 332 +(20) SS.;Bd. II: 24 + 424 + 16 SS.; Bd. III: 36 + 384 + 16 SS.; Bd. IY: 40 + 503 + 13 SS.: Bd. V: 54 + 394 + 10 SS.; Bd. YI: 48 + 504 + 12 SS. . — Die sechsundzwanzig fremden von Surcnhuysen aufgenommenen üÜbersetzungen zählt der Yf. plötzlich nach der Reihenfolge des hebräischen (in deutsche Lettern transscribierton) Alphabets auf. Warum nicht, wie überall, und wie es in einem deutsch geschriebenen Buche angebracht war, nach der Reihenfolge des deutschen? — Ungleich exacter als hier (S. 23) sind die einzelnen Bände der Rabe’schenMischna-UebersetzungyonM.R 0 es tin seinem ״Catalog der Hebraica und Judaica aus der L. Rosenthal’schen Bibliothek“, der dem Vf. ganz unbekannt geblieben zu sein scheint, S. 820 beschrieben. Siegfrieds Beurtheilung der Uebersetzung (S. 24, Anm. 2), welche der

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