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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1900-01-01 · Heft 5 · p. Seite 228

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
44 (1900)
Issue
Heft 5
Article
Actenstücke zur Geschichte der Confiscation der hebräischen Schriften in Frankfurt a. M.
Date
1900-01-01
Page
Seite 228 (sequence 9)
Language
German
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228 Actenstücke zur Geschichte d. Confisction d. hebräischen Schriften, :־as er zu schreiben hab, vun pfaffen (?) pastor ein (?). Och hab ich mit dem bischof hie zu Würzburg girefc des metzgers halben; meint nit, das es recht zu gih, das selchi sach uf schlecht pastor uder schlecht mönche sez (?)., ich wil mit gottes hülfe alen fleis ankeren mit den juden in der genheit [= angelegenheit] und sie dran weisen, so vil, als ich an in vermag, das sie sich redlich solen finden lassen; ub aber euer gemeinde ein bidarf und ich och niz (nütz) könnt sein, weit ich mich halten als ein wiliger, so Gott will. Es ist keine Zeit zu langen Aus־־ einandersetzungen. Nur Leben und Frieden möge er [Gott] Euch verlängern. Euer Euch liebender Verwandter Simon Pfarkirchen, wohnhaft in Würzburg. Aus der Landschaft Hessen schrieben Joseph Zassin (— Zossen (?)), Liwa Kadisch, Abraham Olivenau, Eisaak Cohen, dass sie zwar hierher kommen würden, aber kein Mittel in Händen hätten, die andern Gemeindemitglieder zu zwingen. Im Nam en von Vifus, Süszkind, Meisser; Mose Schrunkil; Liwa Schleier Träger. Die Gemeinde Frankfurt schrieb an die Gemeinden Bothenbürg, Wörth und Weissenburg, das sie hierher kommen möchten, sie hätten ihnen vom hiesigen Bath sicheres Geleit ausgewirkt, schon befänden sich hier die benachbarten Gemeinden, wie Worms, Friedburg, Gelhausen, Windeck; würden sie sich aber von uns lossagen, so würden sich auch diese Gemeinden von jenen Gemeinden trennen, und auch Privatpersonen würden sich von uns lossagen. Die Gemeinden Weissenburg, Bothenburg und Wörth schrieben, jede besonders, sie würden ihren Beitrag unter der Bedingung zahlen, dass auch die übrigen Gemeinden — die reichsniittelbaren1) wie die reichsunmittelbaren — dazu bereit wären. Jedoch nur zu den Auslagen, welche von jetzt an die Gemeinde Frankfurt für die Verwendung bei unserm Kaiserlichen Herrn machen werde, damit den Juden die Bücher nicht weggenommen würden. Was aber die Gemeinde Frankfurt bereits beim Kaiser und beim Bischof und beim Bath verauslagt habe, für das Vergangene wollten sie keinen Beitrag leisten. vin. שלשה המה מטיבי צעד, שלומכ׳ יסג' לעד, אה' משכילים והיקרים קהל ווירדא, קהל וויישנבערק, קהל רוטנבורג, י״ץ כל ב״ב רב וצעיר יחברכון כלהון. הנה קבלגו מכחביכם אשר באו אלינו אחר המעשה [) ששיות verschrieben für שררות.

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