Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 44 (1900)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Actenstücke zur Geschichte der Confiscation der hebräischen Schriften in Frankfurt a. M.
- Date
- 1900-01-01
- Page
- Seite 227 (sequence 8)
- Language
- German
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Actenstiicke zur Geschichte d. Oonfiscation d. hebräischen Schriften, 227 קהל ווייטנבערק וקהל רוטגבורג וקהל ווירדא כתבו כ״א בפני עצמך שיתנו חלקם בתנאי בשיתנו. שארי יושבי רייך היושבי׳ החת שררות וקעדרי׳ (?) חלקם. אכן כל הוצואת(!) שהוציא קהל וונקבורט מכאן והלאה על השתדלות אצל אדונינו הקיסר יו"ד! שלא ליקה הסג' מיהודי' אבל כל מה שהוצי׳ קהל ורנקבורט הן אצל הקיסר הן אצל הגמון, הן אצל העיצה אינם רוצי' ליהן כל מה שסבר. YII. Die Gemeinde Rothenburg hat geschrieben, man möge sie von allem, was sich in Frankfurt- und in Worms ereignet hat, in Kenntniss setzen. So hat die Gemeinde gethan und sie ersucht hierher zu kommen; aber diese [die Rothenburger] und auch die Gemeinden von Wörth1), und Weissenburg2) wollten nicht hierher kommen, wegen der Mühseligkeit■ [der Reise] und aus Furcht [wegen ihrer Sicherheit,] Die Gemeinde und die Landschaft Lippe wollten nicht hierher kommen, haben jedoch Entschuldigungsschreiben geschickt und sich bereit erklärt, alles, was ihnen auferlegt würde, zu bezahlen, freilich seien sie nicht gar reich in der Landschaft Lippe. So schrieben auch die Deutz er und die Bopparder Gemeinde. Dies sind die Unterschriften: Senderlen Heinschurk |Heinsburg], Simeon Koben, Mose Schulhof und sein Schwager Mo'se־ Katz [= Cohen Zehekj. So. auch die Gemeinde Schweinfurt: Meier Heilprun; Alexander bar Juda Katz [= Cohen Zedek], Vorbeter; Isaak bar Mose. So auch die Gemeinde Mühlhausen: Siiskind Levi, ebenso die Landscliaft des Markgrafen (?) von Würzburg. Die Frankfurter Gemeinde schrieb einen zweiten Termin zur Zusammenkunft hierselbst auf den 23tcn Cheschwan (—- G. November) aus. Ebenso schrieben (die Gemeinden) Goehslieim, Grabfeld (in Franken), Lingen, die Landschaft Köln, ebenso schrieben Akiba Weissenau und Salman Satan. Fülle des Friedens sei Dir beschieden, mein lieber Verwandter R. Simeon, und Deiner ehrbaren Gattin, Frau Edil! "Wisst gute!’ frint, es sein Briefe hie vum papste3), das er wil vun der Jüdischheit haben, als weit ג) in Gnterfranken. 2) in Mittelfranken. 3) Es kann damit nur der Erzbischof Grud von Gommin^on gemeint sein. 15