Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 44 (1900)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Actenstücke zur Geschichte der Confiscation der hebräischen Schriften in Frankfurt a. M.
- Date
- 1900-01-01
- Page
- Seite 171 (sequence 5)
- Language
- German
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Actenstiicko zur Geschichte d. Conliscation d. hebräischen Schriften. 171 יותר משאוכל לכתוב לכן הסיר (!) מעליב׳ לב האבן ראזרו כגיבורים חלציכם ושלחו מכם אנשים חכמים ונבוני׳ המסג)[ת]עסקים בדבר הוד, ולראות אם חפץ יי' בידם יצליח לבטל מחשבות הרעות אשר חושבים עלינו שונאינו יותר משתפה יוכל לדבר ובכ' ברוכי' אתם בבואכם ובצאת2)[כ]ם כייח אה' יונתן לוי ציון. — .שלומי' רבי' כסיפי ימי' ל מ רנן ורבנן חבורת דקייק ורנקבררט יצי׳ו ולשאר קייק יושבי תחת הנשר הגדול שלומי' יסג' לעד. אהוביי ורעיי שים תשים ליל אשר כתב לם' אה' הייר יונתן יצייו ואל תשליכון אותו אחר גווכם כי בעליה שעה נחוצה היא לכן אושו גושו חושו ואל תעמוד בחוץ ותשלחו להצר הקיסר ירייה אנשים חכמי' ונבנים מכם וצרור כסף ווהבם בידם וכי — יצחק טרישט. נכת' ב׳ כסליו ע״ר ובא הנה י״ו כסליו. IV. Die Ihr seid zu Häupten des Volkes, ernannt Meister in Einsicht und Verstand, durch der Bede Lieblichkeit bekannt* Ihr und der Rest des Volkes unter Eurer Hand, seid allesammt gegrüsst von der Stätte der heiligen Gemeinde zu Frankfurt. Wohlan, meine Lieben! beherziget alles, was ich Euch schreibe! Denn schon vordem habe ich von Wörth (bei Regensburg) aus ge״ schrieben; und auch vonBozen aus habe ich Euch durch einen Boten aus Würzburg geschrieben. Ich schrieb Euch nämlich von all dem Missgeschick das mich leider bisher verfolgt, [und] dass es unmöglich ist, in diesem Lande [Italien] einen Wechsel oder einen Kreditbrief auszustellen, um Geld in meine Hand zu bringen, damit ich diese Angelegenheit betreiben kann wie sichs schickt und gebührt. Freitag, den 5. Cheschwan 210 (— 19. Oktober 1509), als ich an den kaiserlichen Hof kam, traf es (das Missgeschick) mich, der ich arm und niedrig bin. Von all den Männern, von denen Ihr geschrieben habt, habe ich nämlich nur Herrn Isaak aus Triest, der dem Kaiser nachgeritten war und bei ihm seinen Schwager, Herrn Moschil, getroffen. Jedenfalls Hessen wir es uns sauer werden und gingen, R. Isaak und sein Schwager und ich, Euer niedriger Knecht, und schenkten hier etwas und versprachen dort etwas, bis wir die Sache vor unseren kaiserlichen Herrn selber brachten. Er hörte unser Jammern u. Wehklagen an und wir redeten mit ihm sowohl persönlich als auch durch Vermittelung eines grossen Herrn unter seinen Beamten, der unsere Worte bestätigte, dass ״ (נd1 für תמ“ geschrieben. 2) Das כ fehlt in der Handschrift.