Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 12
- Article
- Joachanan ben Zakkai in christlicher Beleuchtung
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 559 (sequence 12)
- Language
- German
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Jorhnnnn!וי‘)» Znkkni וזו «•]iristJiclrurlil 1m״. 5’>!> schwaehen 'und unselbständigen jü<Iis(*ln»n <leist eine Drillung, wie dir erwähnte, nicht zuzutrauen vermag. Warum darf man über den Altar k**i 11 Eisen schwingen (Hx. *JO.*JA)? Weil aus dem Eisen das Schwert verfertigt wird. 1 >; 1 s Schwurt ist Zeichen der Strafe, der Altar Zeichen der Vrrsöhnimg, sie sind also unvereinbar mit einander. Wenn über Steine (Altar), weil sie zwischen (bat 11. Israel Frieden stiften, kein Schwert geschwungen wird, um s״ weniger werden die Verderber zu den Sühnen der Lehre, die eine Versöhnung für die Welt sind. Zutritt haben. (Tos. II. kamma. 1*0<׳(|). Sch. meint (dA): ״( iriechisch ist hier der aufs Welt^an/.e gerichtete Blick, der Israels Beruf mit dem Welt bestand verknüpft ete.*\ Woher hatten < 1 ie Propheten deij ״aufs AYeliganze berichteten Bliek“? Will Seh. überall, wo עורם in der tnlmiidBeh-midrasehiehen Litteratur vorkomnit. 14׳ri«‘(11־ is<*l 1e11 Kinthiss voraussetzen. Das .ludenthum, das zwei Weltreligiunen das Leben beschenkt hat. kann doch nicht so beschränkt Gewesen sein, dass es ohne grieehisehen Hintluss keinen Gedanken zu fassen vermochte? Pehrigens ist die ursprünglichere Kerension der Joehanan'srlien Agada in der Meehilta 7.11 Lx. JO, *JA (7Ja Friedniann) erhalten. Hier lautet der auch von Sch. angeführte Schluss: .,wer Frieden stiftet־■ /.wischen Mann und Mann, zwischen Mann und seinem Weibe, zwischen Stadt und Stadt, zwischen Volk und Volk, zwischen Leich und Leich, Geschlecht und Geschlecht, wie viel weniger Strafe wird über ihn kommen?**. Dies klimmt, was noch nicht beachte*!־ worden, ”־an/, wie eine Selbst vertheidigmib Jochanans. der im Kriege beben di!1 Körner!las Haupt der Friedenspartei gewesen und nach der Zerstörung des Tempels bauz gewiss mit Vorwürfen überhäuft worden ist. Auch sein!‘ Thätigheit nach dem Kriege halt dem Friedenswerk, der Yersöhnung der Juden mit Kom, der Versöhnung <h*r einander feindlichen Geschlechter, Parteien. Städte. Vielleicht darf <Ier Friede zwischen Mann und Weih, wenn diese zwei Wort!‘ ursprünglich sind, auf di!‘ Abschattung des Fluchwassers he- /oben werden. 1 ,,Ein griechischer Einfluss zeigt sieh dagegen in seiner Autwort auf die Frage, warum der Heben der Silndtluth •10 Tage lang fiel. ״Es sagte K. Joehamm h. Zakkai: sie haben!las Bild geschändet, das gegeben wurde während der vierzig Tage*. Gen. 1*.;32. Die vierzig Tage sind die Frist, während deren der Embryo die menschliche Figur erhält. Indem hier Joelianan die biblische Geschichte aus natürlichen Vorgängen