Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 12
- Article
- Joachanan ben Zakkai in christlicher Beleuchtung
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 556 (sequence 9)
- Language
- German
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Joohanan bcn Zakkai in rliris*tlioliv-r ]b־b׳urhtunf!. 6(״ל. liehen! Interesse.Ob die Kuli am Tag«* oder ]!! <Um* Nacht verbrannt wird. ist gleiehgültig.Ollcubar enthält Jochamms andeutendes \V**rt die schwerste I>n•]iumlt. doch ist cs kein Fluch, kein Strafwunder. . . , Die Antwort hesselheii ist walirs« hemlirh als Spott zu Y«־rst«׳i1en“. Kim* unsi!migereb«־rsetzung kann keine sinnigeren Betrachtungen gebären. S. :>(». Verl*, übersetzt richtig die Misehna Jadajim 7jP .,Hs sagen die Saddueäer: wir beschweren uns über euch Pliarisiier. dass ihr sagt: die heiligen Schritten machen die llänile unrein, die Bücher Homers׳ machen die Hände nicht unrein“. Hs ist eine partielle Unreinheit, die der Hände ohne den übrigen Körper gemeint. Man trat' dies«* Anordnung, uni die Bibelexemplare vor Abnutzung durch zu vieles Anlassen zu schützen. Scli. meint: ״Die Saddueäer hiessen es widersinnig, dass «ier Pharisäer, wenn er den H«»mer in die Hand nahm, diese nicht wusch; w«»hl aller ehe «1r ein biblisches Buch antasstv״. Von Waschen v«»r dem Anlassen eine." biblischen Buches ist in der Misehna nicht die Kede. ln Anm. 4 erwälmt. Verf. auch dierichtige Krklärung. verwirft sie aber zu Dunsten d«־r unriehtig«־n. Hbenda wird auch behauptet: ״«ler Au> י י (die Hände verunreinigen) wurde zur technischen Formel ohne deutlichen Sinn“. Meint Sch., die Sadd. oder die Pharisäer hätten «len Ausdruck nicht .verstanden, «len sie in ihrem Streite gebrauchen, oder «lie Mis<־hnaleh1vr, die uns «lies»• DiiVeren/cn bericht«־!!? Worauf stützt sich ferner SclFs. folgende B«־hauptung: ״Jochanan verteidigt «lie pharisäisch«* Heiligung «ler Bihelndlen. «lie nicht nur aus «lern Bibelwort. sondern auch aus dem Bibclbiudi ein H«־ilig־ tum!mu ht. Doch winl «ler Lehrer sichtlich von den Pharisäern unterschied«־!!. Kr vereidigt si«־. zählt sieh aber nicht selbst zu ihnen“. Ich linde für diese Behauptung keinen andern (!rund als «lie F«׳rtsetzung unseres Verf.'s: .,Donau s«• standen die Lehrer Jesus geg«*uüber“. Joch, wird christianisirt. S. 7>4. Soferim lb.s preist J. mit überschwiinglielmn Worten die Weisheit seiner Hehrer, von «ler er niclit mehr abgoliommeii habe, wie «lie Fliege, die ins grosse Meer taucht ״ רטיט־רuml es um einen Tropfen weniger macht“. Sch. überträgt diese zwei W«»rto: ״um was macht sie es geringer?“ Dann hätte es heissen müssen: וט־ד ד\א טהסדרז. Zu Hunderten von Malen tind«*t sich ט״ט״ו in der jüdischen Tradition und bedeutet stets: wie wenig immer es sei; hier also einen Tropfen. S. .V.L J. Taanith <>7a, Z. 2N v. unten (ni«־ht (>Sa) heisst es: Wenn K. J. h. Z. wünschte, dass Kegen lalle, sagte er zu seinem Barbier: geh hin vor den Tempel, denn der Kabbi will 1