Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 12 · p. Seite 556

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 12
Article
Joachanan ben Zakkai in christlicher Beleuchtung
Date
1899-01-01
Page
Seite 556 (sequence 9)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2829132-2829727-2829740-2882396--29680-2882434
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Joohanan bcn Zakkai in rliris*tlioliv-r ]b־b׳urhtunf!. 6(״ל. liehen! Interesse.Ob die Kuli am Tag«* oder ]!! <Um* Nacht verbrannt wird. ist gleiehgültig.Ollcubar enthält Jochamms andeutendes \V**rt die schwerste I>n•]iumlt. doch ist cs kein Fluch, kein Strafwunder. . . , Die Antwort hesselheii ist walirs« hemlirh als Spott zu Y«־rst«׳i1en“. Kim* unsi!migereb«־rsetzung kann keine sinnigeren Betrachtungen gebären. S. :>(». Verl*, übersetzt richtig die Misehna Jadajim 7jP .,Hs sagen die Saddueäer: wir beschweren uns über euch Pliarisiier. dass ihr sagt: die heiligen Schritten machen die llänile unrein, die Bücher Homers׳ machen die Hände nicht unrein“. Hs ist eine partielle Unreinheit, die der Hände ohne den übrigen Körper gemeint. Man trat' dies«* Anordnung, uni die Bibelexemplare vor Abnutzung durch zu vieles Anlassen zu schützen. Scli. meint: ״Die Saddueäer hiessen es widersinnig, dass «ier Pharisäer, wenn er den H«»mer in die Hand nahm, diese nicht wusch; w«»hl aller ehe «1r ein biblisches Buch antasstv״. Von Waschen v«»r dem Anlassen eine." biblischen Buches ist in der Misehna nicht die Kede. ln Anm. 4 erwälmt. Verf. auch dierichtige Krklärung. verwirft sie aber zu Dunsten d«־r unriehtig«־n. Hbenda wird auch behauptet: ״«ler Au> י י (die Hände verunreinigen) wurde zur technischen Formel ohne deutlichen Sinn“. Meint Sch., die Sadd. oder die Pharisäer hätten «len Ausdruck nicht .verstanden, «len sie in ihrem Streite gebrauchen, oder «lie Mis<־hnaleh1vr, die uns «lies»• DiiVeren/cn bericht«־!!? Worauf stützt sich ferner SclFs. folgende B«־hauptung: ״Jochanan verteidigt «lie pharisäisch«* Heiligung «ler Bihelndlen. «lie nicht nur aus «lern Bibelwort. sondern auch aus dem Bibclbiudi ein H«־ilig־ tum!mu ht. Doch winl «ler Lehrer sichtlich von den Pharisäern unterschied«־!!. Kr vereidigt si«־. zählt sieh aber nicht selbst zu ihnen“. Ich linde für diese Behauptung keinen andern (!rund als «lie F«׳rtsetzung unseres Verf.'s: .,Donau s«• standen die Lehrer Jesus geg«*uüber“. Joch, wird christianisirt. S. 7>4. Soferim lb.s preist J. mit überschwiinglielmn Worten die Weisheit seiner Hehrer, von «ler er niclit mehr abgoliommeii habe, wie «lie Fliege, die ins grosse Meer taucht ״ רטיט־רuml es um einen Tropfen weniger macht“. Sch. überträgt diese zwei W«»rto: ״um was macht sie es geringer?“ Dann hätte es heissen müssen: וט־ד ד\א טהסדרז. Zu Hunderten von Malen tind«*t sich ט״ט״ו in der jüdischen Tradition und bedeutet stets: wie wenig immer es sei; hier also einen Tropfen. S. .V.L J. Taanith <>7a, Z. 2N v. unten (ni«־ht (>Sa) heisst es: Wenn K. J. h. Z. wünschte, dass Kegen lalle, sagte er zu seinem Barbier: geh hin vor den Tempel, denn der Kabbi will 1

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.