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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 12 · p. Seite 539

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 12
Article
Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
Date
1899-01-01
Page
Seite 539 (sequence 11)
Language
German
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Die llaggada bei (!וויי Kirchenvätern und in clor apokryphischen Litt. f>M zeigt. Zwar glaubte Pc*rlt*s 1 * * 4)י dass o!i corrumpiert warn aus was aber aus vielen (irüudou flicht einleuchtend ist. Erstens kommt rt\jliovo* im Syrischen überhaupt niclit vor, am allerwenigste*!! aber hätte ein Hebersed/.cr es liier angewandt, da man es leicht mit Liürt 1*1 verwechseln kann. Zweitens klingt die Erklärung: 6 Xeyzi -rfirp ccjtcov s&prp/ivcu, \ 7:7,77 </»;״; ,Ai'vd vsAzi-oa -6~ ,}־fj<ov ׳fcov״?־ die! Theodoretus zu der syr. Uebersetzung giebt, ganz plausibcl, so dass wir gar keinen (Lund haben, an der Jh’iehtigkeit ch*s Pesehitahtextes zu zweifeln. Ephraem kennt übrigens, was wohl bemerktzu weiden verdient, nur die Eebersetzung des Onkelos von היטיש mit יגבדייא er hält aber irrtümlicher Weise die hier von Onkelos gebotene U e bersetzung für den Urtext und meint daher: j^x«. יד der hebräische Texthat hier: j-vn. 1 er tand Kiesen m der Wüste. Ibidem Vers 82. Statt בלע der Maseru hat LXX ltakaax, wofür Theodoretus IWl%'a hat. Vielleic'hi auf (irund einer verbreiteten llaggada, welelie בלע mit Bileam identitieiert. Ibid. Vers 88. Durch die VcTötlentlichimg eines Targumfragmenies;{) zu .lob. wissen wir jetzt, dass der in der Septuaginta enthaltene Zusatz zu .)ob, wo er mit dem an unserer Stelle erwähnten Jobab identitieiert wird, jiid. Ursprunges ist. ln der Midraschlitteratur dagegen tindet sich trotz der V י]’,י Ansicht(‘!! über die Person und das Zeitalter lobs derartigt‘s nicht. Aber auch unter cb*n Kirchenvätern drang diese von der LXX vertretene Ansicht nicht durch. Origines1) z. 1). behauptet: Kt .Job, l) MelctenuWa Peschithoniana, pag. U. — I, 104 E. :l) veröffentlicht in: Luzattos Briefwechsel mit Kappaport, her. Y0n Oriibor; vergl. auch 'fest, .fobi in: Texts und Studios . . . Kobinson V(d. V, No. I. pag. 104, wo schon .lob mit- Jobab ideut-iiieiert wird. 4j llomilia IV in Ezcch. Die vollste Ueboreinstiinmung zwischen Origines und der jiid. Tradition ergiebt sieh, wenn mann folgende Be״ incrkuiig berücksichtigt: . . ev T(j> ccr/^atoT^pio vtai Mcooalu>c auxoü Tcöß. Origines meint also, dass Job zwar viel alter als Moses war, aber doeh so, dass er zu Moses Zeiten lebte. 14623445

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