Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 12
- Article
- Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 534 (sequence 6)
- Language
- German
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534 Die Haggada bei den Kirclicnviitcrn und in der apokrvpliisclieii Litt. fahren wir schon durch folgende Bemerkung Ephraems: ~ \D.ak 1150 71׳!.^ ״ ^ocruA-j U.(jrtsz] oZ.?ר (1 oihjk-jn.jdo cn.,a.-.mjD jd.-רע i-100rJx? Ll^jl_o. Folgende sind die zehn Versuchungen Abrahams: . . . Er nahm nichts vom Eigentliume der Sodomiter, die er durch Schwert und Bogen von Feindes Hand befreite; also Abrahams Uneigennützigkeit wurde auf die Probe gestellt, ob sie nicht׳ angesichts der ]•eichen Kriegsbeute, die er von den Königen gemacht hatte, in die Brüche ginge, und sie bewährte sich doch. Ibidem,. Vers 2'J. Rebecca holte sich Rath bei Sem, dem Propheten Gottes, meint schon ein alter Midrasch: (2ויאמר ה׳ ייה על ידי שם בן נח ebenso Ephraem: ZxLlf רסס auusuo ״ ׳ ca!;j.x סל ל1צ1צ.« cn A •r^D| '0)1^־ Locp (3 4|5a.v rn^Zv^j gcso. Malkisedek, dasistSem. Zu ihm ging auch Rebecca, sich Gottes Rat zu holen, und er verkündete: ״Zwei Völker sind in deinem Leibe,und eins wird das andere besiegen.“‘ In der antiochensiselten Schule scheint überhaupt diese Haggada verbreitet gewesen zu sein, wie die Worte Theodorets zeigen: ota 7׳W: pabsiv rplsX'/jasv 7j'P3ß3zxa . . . 73 1־c epaca ״poc 707 Msk/1 aö77)7 aTrskr^obsvai. Auch Hier, scheint auf diese Haggada an zuspielen, wenn er bei der Auseinandersetzung über Malkisedek bemerkt: Aiunt, hunc esse Sem, filium Noe, et subputantes annös vitae i])sius ostendunt euni ad Isaac us((1u* vixisse. Ibidem, Vers 34. Die Haggada begnügt sich nicht mit dem, was die Schrift von Esau erzählt, sondern versucht ihm noch allerlei Frevel gegen Sittlichkeit und Religion zuzuschreiben, darunter auch folgendes Verbrechen: (1שמשך לו ערלה er zog künstlich die Vorhaut über das Präputium, um ■die Beschneidung unkenntlich zu machen. Das hohe Alter dieser Haggada bezeugt schon Epiphanius: . . . -7.07־)v 03 77p ״apctooatv — dxpopuc>77.7'׳ auihc 771073X317 — 77p y.ay.ooatpovoc ivvoiac qaal 707 1107.0, 707 1l I. 172 E. a) Gen. R. 48 'Ende. 3) I 61. D. 4) Tanch. Gen. 64a.