Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Einige Bemerkungen zu Eusebius' Onomasticon
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 506 (sequence 2)
- Language
- German
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:>0(ו Khiijje Tlpinrrkuniron zu Eusebius* Onanmstinm. keilen. Linige (< aiv., Arrt., Rorhart, Michaelis) stellen sie mit א;צךא zusammen (domus otTusionis), andere (Delitzsch) mit (Säulenhallenhaus). andere (Meyer, I{**nusti 1111.) wieder mit ה:רא r': (Hans «Irr Harmhrrzigkrit) mit Heziehung auf die «1«*rt gesehene göttliche Huld <<>!>!!.. Lw.) oder aut‘ dir Stiftung dir dieses Haus »* rri<•] 1t«*t hat (Wriss). \\r i‘1? is<Hh* (Neue Heit rüge etc. | Oöttingvn. 1 S7S j S.;>17) erklärt rs gar als ברה אס,'״,א (Durbans). Al Im Lrklärungen gegenüber muss a 1 mt festgehalten werden. d’ass rin Dompositum mit ־1711 ביק rinrn hebräischen Namrn eines Teiches% nirlit passt. Wriss ((,«unnir-.ta:־ z. Lv. J«d1. S. DJ 1) ergänzt darum rin \Vm־t wir dz7׳ und mei nt, rs sri an dir an drin Trirhr gelegenen Baulichkeilen zu drnkrn. Das ist ahrr wir irli glaube ,!ranz 1111־ begründet und willkürlirh. Jede einfache. gerade Erklärung muss das Participinm 74 £׳־./.r,-on.-V/) aut' das vorangehende IWfthw beziehen; dann ist ahrr H. der Name drs Teiches in drr Nahe drs Tempels. nur das. und nichts anderes. Vielleicht lässt׳ ahrr dir Lesart drs Lus. das Richtige vrrmutlirm Vor allem muss hervorgehoben werden, dass Laganle z. St. keim* Varianten bildet; im Oimniadimn seihst also ist die Lesart gesichert. Auch einige Lvangrlientextr Hirten eine älmlielir Lesart {g/p');7b7 vgl. Meyer-Wriss, S. 1dl, Note). Lrwägt man nun. dass sieh Lusrbius gemeinsam mit Pamphilius viel mit drr Textkritik des Alten und Neuen Trstam. belasst hat (vgl. Herzog-Haurk ReahmrvrlopiPjie IL V, (»11), s«> wird man jeder durch ihn erhaltenen Lesart besonderen Wert zurrehnrn müssen, ln der That ermöglielit um־ die Lesart Hz.I7.b7 auch die einfachste Lrklürung des Wmdes. Ls ist nichts anderes als das aramäische ביצ~א, wobei d. st. emph., der ..bestimmte, bekannte“ '!,eich, hesonders zu beachten ist. Die rebersetzung der obenerwähnten St4*11«״ (v. Job.;>.2) würde dann lauten: ״Ls giebt aber in Jerusalem bei dem Sehafteiche einen ׳reich, hebräisch ( ״־ araim) בי^סא (der i\*icl 1 schlechthin) genannt, mit A Hallen.“ Wollte man sich auf Urund des (üiomastiron ein Bild von dem damaligen Palästina am Anfänge des 1. Jahrhumlerts schaffen, so wäre es gewiss 4*i 11 unvollständiges. Lusebius <4־ii*Ht nämlich die damaligen Aeguivalrnte nur für die biblischen Ortsnamen des A. u, X. T. Daher kommt es, dass er grössere Städte wir Diosjiolis, Legio, 1 )ioeäsarea, Anti]>atris u. a. gar nicht besonders beschreibt-, wenn er sie auch andererseits zu den grösseren Städten zählt, die er als Ausgangspunkte