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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 11 · p. Seite 491

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 11
Article
Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
Date
1899-01-01
Page
Seite 491 (sequence 7)
Language
German
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Pie Haggada bei den Kirebenviitorn u. in «ler «pokryphiseheu Litt. 401 (,U, ovo ס.‘«* ".י(^—»״71> ע^ין' ף"־ (jj-a'üo Kska, das ist Sara, die so genannt■ wurde wegen ilirer Seliönlieit. Kapitel XII, Vers (>. Zu di«*sem Verse iindet sieh in einer jungen Midraschsnnunlung folgende Bemerkung: "טארץ י״טראל נפלח בחלקו ע:ל *צם ניד ’בנאמר ומלביצדק מלך שלם,־,) נח החרים ב-ע ח •ברדק חקב״ח את חארץל״טליטת בניו •טלא יחא אחד מחם נבנם לתחום הבירו וז׳ עטמץ עברו בא׳י ועברו על חחרם לפיכך צוח ח׳ חהרשז:) «Palästina gehörte «,igontlich zum Kr 1 )teile Sinns — des Stammvaters der Hebräer - - wie es heisst: Und Malchisedek, der König von Salem. Noaeh hatte nämlich hei der Vertheiiung der Krde unter stdne Söhne über denjenigen den Bann ausgesprochen, der in das Gebiet des Andern eindringen wird. Die 7 Völker aber - die Kanaaniter uml <1 ie übrigen Urbewohner Palästinas —- drangen gegen dies Verbot in Palästina ein** . . . Dieser Midrasch ist. obgleich die alten Haggadasammlungen ihn ni< 11t erwähnen, «loch sehr alt. Kr iindet sich nicht allein in «len Clement. hVeognitionen4): .,Postcri illius, «jui post «liluvium mahalhtus «*st, proprius terminos «1 2 * 4xcedentes. <[1ios in ca eidentalibus partibus sort׳«‘ susceperaiit-,3 cos, «jui medium terrae fuerant sortiti, locum in Krras orientis exp«dlunt.*k . . . , sondern au«■h im Buch«' der Jubiläendas^sogar auch den Zusatz vom Bannlluche Xoas gegen die Uehertreter dieses seines Gebotes enthält: .,So theilten die Kinder Noahs ihren Söhnen aus vor Noah, ihrem Vater, und er liess sie schwören, jeden einzelnen vcrflucheml, der «du Krbtheii einzunehmen versmdie, das ihm durchs Loos nicht zugefallen sei .... Uml (,harn . . . Kanaan aber sah «las Land des Libanons bis an «len Bach Aegyptims, dass es stdir schön war, , . . und wohnte im Lamle des Libanon. Uml sein Vater Cham .... sagte zu ihm . . . .: Wohne nicht an dem Wohnorte ■d«*s Sem, denn «hau Sem uml seinen Kind«*rn ist es «lurch das Loos zugefaLleü!** . . . 1j I, «)0. I׳i. Ephraein verrat. schon durch die Etymologie dieses Namens den jiid. Ursprung derselben, denn nur im ,lüdisch-Arumiiisehen hat ס:א die Bedeutung schauen, aber nicht, im Syrischen. 2) I)er Beweis liegt darin, dass, wie wir weiter unten zu Kap. XIV. 18 sehen werden, Malkiscdek—Sem und Salem—Jerusalem von der Haggada angenommen wird. *) Midr.-Agad., herausg. v. Buber, z. St. 4) I. Capitol 31. *) Capital IX. .

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