Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 410 (sequence 2)
- Language
- German
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410 l>io Malaiin hei den Kirchenvätern und in der apokryphischen Litt. Die vom Orte ihrer Heiligkeit, dem Himmel gestürzten Engel sahen die Töchter Kains n!il eiitblössten S/hamtheilen, öffentlich herumwandeln und wurden \0n ihnen verführt, indem sie dieselben heiratluden, w. e. 11. End da. sahen die Sühne Gottes die Türliter der ,Mensehen. Ibid. Vers 3׳. Hieronymus erklärt die erste Hälfte unseres Verses folgender־!nassen: llnr e.>t, quia fragiLis est in homiik; roiidieio. non eos ad aeternos se!•'.abo eruciatus, sod hie illis restituam quod meren־ tur, ergo non severitaleim ut in nostris rodieibus legitur, sed elementiam dei somit, dum percafor hie-pro suo Seelen? visitatur. Dies(? Auslegung des Hieronymus kann uns als ein willkommener Oommentar zu einem dunkeln Midrasch dienen. Unter den vi(den Erklärungen, die der Midrasch 7.11 um:erem Verse gibt, iindet sich and! tblg.mderrätselhafteZusat/,: לא ידון רוחי... אימהי בעולם (1הזה אבל ב עול ב הבא א׳ ה:ח׳ תצא רוחו ישוב Nicht soll walten mein Geist im Mensehen auf immer, d. i. in dieser Welt, von der zukünftigen 'feil dagegen sagt die Schrift Psalm 14(), 4: Sein Geist geht davon und kehrt wieder zur Erde. Es unterliegt für uns keinem Zwekel, dass dieser Midrasch genau wie Hieronymus ׳לעולם״' in der Hedeutung ״Ewigkeit4‘ im Gegensatz zu der vergänglmhen Welt nimmt, indem er unseren Vers so aullasst׳, dass das Strafgericht über das sündhafte Geschlecht• mit seiner Vernichtung von dieser Welt zu Ende sei. Ibidem In rebereiiistiinmung mit '1 arguni 11ml Midrasch lassen, auch Aphraatesund Hieronymus die Sehriliw<׳rte: ״Und cs seien seine ,läge lg() Jahn*44 in dem Sinne auf, dass Gott eine hundertzwanzigjä urige Erist, um iJusso zu thun, dem sündhaften Gesdiicchf gegeben habe. Auf Grund dieser Auslegung behau]'־׳ tet der Midraseh: ק״ך שנה היה :ה נוטע ארזים וקוצצן אי־־; למה בדק; אמר להון כן אמד ימאדיד, דעלמא י דהזא מייתי טבולא על עלמא א" ל אין ‘איתי מ בול א לא אחי אלא על ביחיד דההוא גברא כיון שמה מחושלת אמרו ליה הא לא אחי מבולא אלא על ביתיר, דה״ג׳ב ף Ahot-h d. ll. Nathan Kap. 32. a) Pag. 1a8. Ebenso Ephramn an mehreren Stellen. s) Gen. U. 80, 3. — die Kolle des Eusspredigers wird von vielen Kirchenvätern «101.. Nöe zugeschrioben. Vgl. I Clem. ad. CorinL 3, (3 Ne>£ ixSfrj~cv p.t4:7׳v01av und die v״n Gebhardt 11ml Harnack 7tj dieser St<410 hör« angezogonvn Parallelen.