Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Die älteste Geschichte der deutschen Juden in Hamburg
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 377 (sequence 8)
- Language
- German
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1 »io älteste (iesehieht e <14*1* deutschen .Tu<l«-*n in Hamburg. ‘>77 Welt und könnten auch <1 io >r<lort(,ontributhm uimtöGlieh;uif iu*i 11 i^on ‘).u Obwohl mm <lic MfirGcrscliat't auch . hiernach ןmיi Uiron ursprünglichen 14י<>r< 1 <*runltoi 1 bcharrt, so zciot sio sich (1041־! uvnjostciis in (irr. Frnoc <101־ Gemeinsamen Andachten etwas naehGiehiGor *und Gestattet ihnen. in etlichen Privat liäusern in aller Stille zum (lebet zusammciizukommen. Dabei wurde ilinen ausser dem Verbot der Lampen noeb di(‘ lirsebrimkimij aut'erle^t, dass bei einer solchen Zusammenkunft niebt imdir als 1() 1 •J!,,amilien sieli versammeln, und dass auch von diesen nicht mehr als 4 Personen auf einmal aus- und ein^chen so| Ihm-), dedenfal ls wurde ihnen'doch in den ״ Wevidirtcn Artikeln**, die si«* Fmlc 1 (117י erhielten, die Aldialtuuu: ihrer Andachten ausdrücklich gestattet. Diese Artikel zeigen schon durch ihre Aufschrift einen bedeutenden Fortschritt für die hochdeutschen Juden, nämlich dass sie in den Schutz der Stadt aufovnonimen wurden. Während di«‘ Portugiesen in den ähnlich lautenden Artikeln, di!‘ ihnen aufoctroyirt wurden, eine i>enarhthciliouno gcgcii iiiren früheren Weehtszustand erblicken mussten, begann die La^e der Hochdeutschen erst jetzt ciniijermaassen (‘rtrii^lieb zu werden. Fühlten sie doch jetzt zum ersten Mab‘ in Ilambnry: festen Hoden unter ihren Füssen; man konnte sie wenigstens fortan niebt mehr als Kin^eschlichcne, als Landstreicher behandeln, sondern sie oenossen nunmehr, gleich den andern unter dem Schulze der Hehürdcn stelnmdeii Fremden, di!1 Dunst der Dcsetzo und Vortragsmiissio erworbener Hechte. I11״ r diese Frriiim'ensehnli Ii»‘sse11 sie sieb di!‘ hohe Oeldaulhitfe, die ibmm zu^emuthet wurde, tr«dz anlauolic.hen Striiubens doch schliesslich metallen und erboten sieh, die Geforderten thhDHO Mark in 4׳ Waten bis Ostern DUhs zu bezahlen. b Vorstclluii11־ ■״! »I»־n lUitli vom -.7. Juni 1007 ׳Ach‘!! »I»־> Si.-Aj. 2) Di•׳,so bes»־l1ränke11d»'n H<*>t imt111 ו nlt<* 11 r<׳>|>. di(* hchauplrlcn ZuwidcrhamlLun^eu ocoyn dieselben fiihrlen in! 1«»I<_r<11 ־!L•! 1 Jaliiv m einer umla1i^r1vi<־h»‘n Proivssvcrhaiwlluni,•׳ v»»r <j<111 ׳ Prahir. bei weleber Zidihvirhe Zeugen, meist ttLudciiten oder Kandidaten der Theologie, a 1 1; *1 •ייm׳l1 ein kaiserlicher Notar Lanipadius, ihre 1 »cuhaidiluiiLren /uni besten urebeu, di»• sie /au 1) Zwecke, der Denuncial i»m dinvh h’ilzoii inni S י ן a lt t i 11 an »!»•n l'enst»!rn »b'r .huhmhiuisei* ״(*macht 11att(*n. Der Proeess scheint schliesslich in! Sande verlaufen zu s»dn; \veniyst»,ns wunh* ' t .lahre na»•!! Itc^inn <!»t l 1 ׳Uersu»־h1m״ auf eine erneute Anzeige und!»cschwcrde d<*s ״«,ist liehen Ministeriums in »lieser An״ol»'״enh»‘it di»* i-nts<*11»*i<lun^r ״»,t r»UV»־n : der Praetor solle ״iu<juiri»*ren und ernstlich darauf halten, »lass »lie .1 u»b*n sieh der״|ci»*hen weiter nicht unternehmen dürfen.*• ״) ..ItevhUrte Arti»mi\, wonach sieh <li♦* hoch d »* u t s e h en .1 u »i י* n , so in dieser »Stadt- S c!1 u t z a u f ״c 11 o tu!11 e 11, zu richten haben sollen.**