Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Die älteste Geschichte der deutschen Juden in Hamburg
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 378 (sequence 9)
- Language
- German
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Im«‘ all cst 1־ G«\schiehte der י I«‘ 111 sr 11.»! 1 Jlldm« iit 111 11(1 11 ו rg. TS״*: Wie sehr sie si«*]1 der Wichtigkeit < 1 <*s *1(י>111>חי erlangten gvsct/liehen Schutzes bewusst waren. zeigt z. F>. eine nicht lange nachher (am 1 Februar 1700) eingvivichtc l>ittschritt der Vorsteher der hochdeutschen jüdischen Nution 1) an den Katli. In dieser verwahren sie sich ovgen einen durch■ willkürliche Auslegung ihrer Artikel uiiicriionniiencn Versuch, die Gestattung i 111*4*1־ Todtcn an Sonntagen ganzlich zu verbieten, und berufen sich darauf,!lass sie ״in dieser unten Stadl als.luden äuge 11׳ und daher hei «len gegebenen Freiheiten zu schützen und mit keinem < iewissenszwailg ZU heießen“ seien. Sie hohen, dass ein hochedler h’ath ״aus obrigkeitlicher Liebe zu dero untert balligen Sehnt/verwandtrn“ ihnen ermöglichen werde, in diesem Funkt i 11 וזיי־ו ludi.o'i״ns^esetzen nachzuleben. Wenn die deutschen Juden sich damals sclem den llamburger Fehörden gegenüber darauf beriefen, dass sie als Juden angenommen seien. s«> ist e< ganz natürlich, dass sie auch nach aussen hin schon als Hamburger (lemeinde aul'traten. in den I )ocument4*n über den Lrwerb des Friedhofs in Ottensen —- dessen IJenutziiug seitens der Hamburger deutschen Juden von Hhil ah verbürgt ist ־) tindet sieh zm*rst im Jahr♦‘ H'JJT (,in Kaufvertrag für die 11 oe I! d e 111 sc h e J u d e 11 gern e i n d e in Hamburg, in deren Namen *J Vorsteher ein «Stück Ackerland auf dem Hahneukamp 1 nr s hVichsthaler zur Lrweiterimg ihres Fe^aabnissplntzeskäuilich erwerben In dem Jahrzehnt nach Finführmig der ,,Kevidirten Artikel1־ \on H'*!!7 hatten die Juden infolge des reherwiegens des bürgorschal’! liehen Lintlusses über den S(*nat noch mancherlei i»eschränku110־en und Feeiiitriiehtigungen zu erleiden. Finmal Nvii’d i1111«*n (1701) auf (,ine Klage d(*r Hranntwcinhrenner das 1 unicr/cicbimt : Ittund Sahuumi, Vorstand d«־r hochdeutschen jüd. N a I i«11 י . '-*) l'nviltgium «les Königs Kri«11׳rich 111. von Dänemark für die 1 111 ׳ ״ 1 •»י«lי• Alhina vom l,r>. Juli l«5(»־t, sj7: ״wie wirs denn auch dabei b r w«‘ 6 ן«I«■ u lassen, «lass «* i 11 i lt י * n t'ren1d<'M Juden aus Hamburg auf l'nsere Lati 1 i<-aIi<m ein geringer 1‘lalz zum Kirchhof in Ottensen «־ oii e e «1 i r e t . “ Vgl. Ned«lermeyer, Topogr. S. g|f). 1700 (ה wird aueb 41 i« Altonaer Gemeinde ״- anscheinend <lie Alt. Gemeinde in Hambg. Theillinberin dieses Hegrähnissplutzes. Denn am K. September di«‘.s«‘s Jahres «•rscbtdmm Lcviti Moses für Hamburg uml ]{ereml Saloinou nebst liendix (bddse.bmidt (beide in Hamburg wohnhaft) für Altona vor «lern Amte zu l’inneberg und erklären dort., dass beide Gemeinden alle bisherigen Grumikäufe in Ottensen gemeinsam tragen, daher auch gleiche Ansprüche auf «hm Hcgriibiiissplatz haben. Vgl. Haarbleicher, Zwei Kpochen, S. 218. 56