Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Die älteste Geschichte der deutschen Juden in Hamburg
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 373 (sequence 4)
- Language
- German
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|>i<» littest«‘ (iresrhich(«׳ d«׳r deutschen Jud«׳n in Hamburg.;m-vstHH, der viel im 11«,mst» d1*r ״SehiflerGesellsehaft ־״ verkehrt; hatt«׳, wo <i«‘r eben ü 1 m*rifi 1 irtי‘ Mord«׳«• damals noch im Dienste seines Vaters o«׳\vestm war. "Nach lan^rnn LeuGmm Geteilt der Uesehuhli^te dein Präsidenten in Altona, auch diesen Juden ^emordet zu haben, und tfiebt den Ort an, wo der Todte verscharrt ,sei. Nach ein^elndter Mriauhniss »les Uathes wird nunmehr unter grosser Lel)enso-elahr für die Juden im Haus«‘ der ״Schiffer- Gesellschaft “ nneliGcGraben, nnd auch der /weit«־ Leichnam zu Ta^c G^f'd'dei’t. Auch dieser wurde zu Altona beiGcsetzt 1). Der 1 )oj»jM*lm«»rder wurde zum Tod«‘ «lureli «las Kad verurtheilt, sein Leih zum warnomlen Kx«• m]>el auf einen Pfahl G'*־ st«,ekt. Am Ta1:״•, als <!i«‘ 11 inriehtiiiig in Altona vollzogen wurde, herrschte in Hambu!־G(wie uns«»r!!«,rieht meldet) Grosse AufrcGunG GeG«׳n die Juden; es kam j»י 1 »׳m11־ nicht zu Gefährlichen AusschreitunG‘*11. Wi»׳ sehr d<*r Senat darauf bedacht war, solche zu verhüten, «•!*Gicht sich aus einem Ncna־t sdecrcf vom DL Sej»- fernher DiST“). I>i«»s«*s verwarnt die ״unhändiGcn Leut«1", die ״w «*Gen der dieser Tagc in Altona über d«*n ln*kan n t en J u«1 enmöiuler c 1*Ga nG‘‘ne 11 M\«‘c11tion «l«m hicsiGcn Juden allerlei Mnliist zu crreGen sich Gfeliisten lass«11׳u. Ms 1*01 ^rt eine ernste Mahnuno, die Juden auf «hm Strass«׳!! und in ihr«m Häusern unmolestirt zu lassen, und AndndimiG exemplarischer Straf«‘ “ für die Zunn i«lcrhand«‘lnden. Min so eiuTGischcr Schutz wurde allenlinGs d«m Jmhrn nur in s«dcher Zeit zu theil, in der (wie Gerade damals, kurz nach «ler IlinrichluiiG der I)emaG״G,>״ Snitoer und Jastrani) d«kr Hat 11 «las Heft. in Händen halt«‘ und seine Ansichten der MiirGcrsehaft. GeGeniiher dur«*hzusetz«*n vermochte. Ah«׳!• schon im!!«,Ginn «hu* neunziGer Jahre wurde «!m'«׳h di«‘ muasslos lieftiG*• AG^fation der ') t)«T < «!־abstmu des Abrali. Met״/׳ helimhd sieh mit wohlerhaltener 1 iisehritt, die Jas traurig»׳ Schicksal «les Mrumrdet <*n gebührend 1»ek 1 a^, Jiut’ <1**111 l‘T’i<**ih«*f ׳/.u Altona 1X«>. S;);)). hie Jahre.saugnbe für «Ii«« Heerdigung 22. Ab. .VMS r~; MISS stimmt׳ allerdings \\<*<U1 ,׳* mit der Zeit d<‘s oImmi «*rwälmtiMi Senatsdeerets rm«־b mit «hm An^ahe.n über «l«1׳» zweiten Moni, Iiic Jeu Samuel b«*n M«־ir Ih'kscher «las bestimmt«! Datum: 0, Ab 04 4 7 b‘‘i Adelungk: Juli 1 (JS7) an^i<*ht, noch «‘mlli«*11 mit «l«־m •!jährigen Zwischenraum zwischen dem Mord«1 uml seiner 1711t<1 «*<*]<u!יז^ו v«m dein die'tirabs«׳l!rilt selbst• spricht, überein (v«un '2 t. Tischri 0144 - Oktober 1 C>83bis zum!22. Ab. 5 MS - AugusI ItiS-S sind Iminahe 5 Jahr«!). Ls ist mir clalmr sehr \\ahrscheinli«־h, dass auf dem (^vielleicht viel später g«!N«!izt»m) (irabstoino f)44«S versehentlich statt 0447 gesetzt wonlen ist. “) Lin Abdruck des Decrots ist bei «hm Acten «ics Hamburger Staatsarchivs.