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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 8 · p. Seite 368

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 8
Article
Das Landesrabbinat in Kremsier
Date
1899-01-01
Page
Seite 368 (sequence 9)
Language
German
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3 GS Das Lamlr'snibbhiJit iii Kmnsi<M•. Rabbinatsverweser fungirte, sein älterer Bruder Jehuda Löb als und wo ihn D. (>]>)). und die Landesältosten reichlich unterstütz■ teil. Später musste er die Wohlthätigkeit linderer Gemeinden in Anspruch nehmen. Gewiss hielt (‘1־ nach damaliger Sitte in den Gemeinden, dureh weich(‘, er reiste, am Sabbath Vorträge. Diese Predigten bildeten übrigens den Inhalt des genannten Werkes. Mit seiner .Ruhelosigkeit rechtfertigt er auch im Vorwort die Ungenauigkeit■ seiner Oitate. ״Pin unglücklicher Mensch“, sagt er, ״hin ich, der gefesselt an Händen und küssen das Jammorthal durchzieht־, der jedoch sein Geschick als eine Bestimmung Gottes ansieht, auf dessen Gnade er vertraut.“ —־ Nach etlichen Jahren des Wanderlebens milde, sehnte er sich endlich nach Ruhe und ])(‘schloss, den Rest seines Lebens im heiligen Lande zu verbringen. Im Jahre 1701 ging er an die Ausführung dieses Entschlusses, wie wir aus der Approbat-ion ersehen, welche David Oppenheim am 17. Adar 1701 dem genannten Werke ertheilt hat. In demselben nennt er als Verfasser ״R. Issaehar Beer, der früher in Kremsier seinen festen Sitz hatte und Rabbiner des Landes gewesen ist und jetzt den Gedanken hegt, nach Jerusalem zu ziehen“ 1). Lbn die Reisemittel aufzubringen, verkaufte sinne Frau Schmuckgegenstände und Kleidungsstücke. Auch die Vorsteher und Landesältesten in Nikolsburg, die ihn während seines dortigen Aufenthaltes unterstützten, gewährten ihm eine ansehnliche Spende als Reisezehrung. Der edle und grossherzige Mäcen Sam. Oppenheim und dessen Kinder und Schwiegersöhne boten *ihm nicht bloss Obdach in ihrem Haus(; in Wien, sondern versahen ihn auch mit allem Notlügen für die Reise und sandten ihm noch Beiträge in die Ferne nach. Alle aber überragte der Wohlthäter Samson Wertheimer, der dem Pilger eine Freikarte verschallte, auf Grund deren er einen früher noch nicht befahrenen Weg durch Steiermark einschlagen konnte. Dadurch wurde ihm die Reise um einige £ Monate verkürzt und die Beschwerden des Weges erleichtert. ה״ה חיבר אשר חברו בעמק עומק שר הרכה ה״ה הרב הגדוד המופלא ומופלג (1 אשר היה איתן מושבו בק״ק קרעמזיר והיה אב״ד מדינה ממנו יהד וממנו פעה ה״ה בער בנן שר קדושים בן המקו1 ־ בן המקובל החסיד מהר ר אלחנן עכשיו עלה רעיונו לעלות לירושלים. בשכר אב" ד ור״בז ב״ש מוהר״ר 4 *

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