Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 7
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 332 (sequence 4)
- Language
- German
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332 Besprechungen. liehe Vtrhindung traten. (X. 17). ln <1<*וו l’rkundeu b«*gegnen uns auch noch nmhrere ■Träger »los Xaimms. Auss«־r <1<t am 7. Januar 1(1*23 wrstorbonen Sara, die als <iattin 1). v. Fitiiscca's und Sehwestm* Abraham Spiimza's bezeichnet wird. — übrigens ein neuer beweis für den guten Klang dieses Namens — kennen wir die in den l'rkunden gemannten Spinoza zu einem Stammbaum nicht vereinigen. Die nulVullemle Krseheiniiug. dass nur die Namen der l'ersoneii. nicht die. ihr«׳s Vaters, genannt sind, macht es unmöglich. 'die angeführten David Israel ( N. 3) und die beiden Isaak Spinoza (N. ,J n. 14) in Hezielmng zu einander nud zu den sonstigen Familienmitgliedern zu bringen: wir könnten liierüber nicht mehr als miissige Vermutbungen aussprechen. 1 lervorgehoben werden mu>s aber, in welch' autVallender Weise die Schreibung des Namens wechselt. Nicht weniger als S verschiedenen Formen begegnen wir. in dei* Frkunde N. 17 erscheint er dreimal in verschiedener Schreibweise. Die Fnterschrilter! unter den ]triefen des Philosophen -Spinoza** :'an vertraut»* Freunde) mul ..De Spinoza** lassen keinen Zweifel, dass er das De als Adelsprädikat aulfasste, in den Frkumlen wechseln die>e Schreibarten mit Spinöse, ])«*spinosn. Lspinosa und anderen (vgl. Frdthl. S. 2(11 . Womh‘11 wir uns nach diesen Ausfühm11g«*n über sei!m Verwandten dem Vaterhaus»‘des Philosoph• n zu. Sein Vater Michael, dessen öffentliche Stellung si»-h uns oben als eine glänzend«• davgestellt hat. war in seinem häuslichen Leben sehr wenig vom (iliiek begünstigt. Kr war dreimal verheiratet, halt«• den Verlust aller drei Dattinnen und mehrerer Kinder durch »len Tod zu beklagen. Am 3. Adar 33X7 (21. 11. 1(1*27; starb Label, die Frau seine]• Jugend, wenig»־ Jahre später am *2X. Marcheschwan 3331) (3. XL 1(13X1 nahm D»»tt auch Hanna Debora, seine zweit«* <!«*fährtin, zu sieh, und auch Kst«׳r Spinöse, der <־r ani 11. IV. 1(141 di«* Hand zum Hund«־ reichte, wurde ihm am '2*2. Hesvau 3413 r24. X. 1(13*2) «lurch d«*n Tod ent rissen. Der Flu* mit Hanna Debora entspross Paruch am '24. XL 1(13*2. I )ieses < ieburtsdatum. lang«* Z«*it s<‘hwankeml und au«11־ von < '*d«*1*us falsch angegeben. ergi«,bt sich mit Si<1»«• 1־»11־it - was Freud«*ntl1al iib«*r.־ solnm hat -■ aus <U*11 Notizen am Lude dieser Biographie1) und ist von da in Manikhoffs L«*b«,11>b«*s«־hreibung ül>«׳rg«*gang«*n. Micha«*! Spinoza w«du t«* damals auf Vlownburgh, später auf d«־r Houtgra<11־t, «1־' g«*hörte na«‘h d«־m Ausweis «1 «*r St«*m*rlist«*n. «ii«* Fivmlentha! eing«*s«*ln*n hat, w«*nn atu'h nicht zu »len reichen, so do«־h zu »len w»ddhaben»len Mitgli«,»l«*rn »l»׳r jüdisclnm < 1em1dndc (S. 240). Wi«‘ »lie Kimler der vornehmen jüdisch«־]! Fauiili«־]] iilmrhaupt, so wur»l«* au»־h Baruch auts sorgfiiltägst«* erzogen. 131 ־*rhi«*lt den best«‘]] l’nterricht. »hm ein jüdisch«‘!־ Knab«־ in Amst1*rdam »Inmals g»miess«‘!1 könnt«*. in»i«‘m <*r »ler organisirten s»‘«־hsklassig«*n (!«*- m«*in«lesehulc anv«‘1־traut. wurd«*. N«*ben «l«*n bisher bekannten Nach!,i«‘bt«‘n üb«‘1־ «li!־st* Schuh* aus Sabbatai Bass' Sift«*! Jesclu'iiim (S. 20'.)) un»l Dt: Barrios, Arbid de las Vi«las (S. *214) erscheint liier zum ersten Mal «•in Auszug aus «hnn Archiv <l«*r jüd.-jmrt. <*«*ni«,ind«^ in Amst«*r«lam über «lie, li>3<S festg«*setzt»*n ״< >b)ivgfnh«‘ite11, welclm die. g«'g»‘11wärtig«‘n Beamt«־n auszuüben und zu vtdlfiiliren haben“. Baruch Spinoza hat «lie.se Schub* l) Fcbrig«*ns hat C-olerus S. 34 auch irrthihnlich «len -3. II. als Sterbetag Spiimzaks bezeichnet. Bichtig ist nur d«*r '21. II., wie (äderus selbst am Schluss und die Urkumlen über «lie Inventansirung «les Nachlasses (S. 134 fl’.) bestätigen*. Auch war der 21. ein Sonntag, was S. 237 zu bemerken war.