Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 238 (sequence 8)
- Language
- German
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Die Koligionsphilufc-njiliie Abraham ibu Esras. 2:>s •אגי אהיה י;כ עבדי ־אהרצהי יאבביהי יבלא יצס־ך לזירה. Als seine iVomim־ lT»‘b»‘rz»‘ugung spricht JK zu Ps. 107, 12 17. »'s aus. »las Gehet sei wirksamer als nmnschliche Hülfe. ר) Aut‘ höherer Stufe stehen das Lob- und das Dank־ g»• b »• t, w»>zu dar Mensch sieh eigentlich jederzeit verptlichmt fühlen s»dlt(*, da er ja auch Gottes Wohlthaten unablässig erfahre, \vi<• 1 K liervnrheht. Doch hab»* der Zwan־״ des äussern Lehens daliin gvfülu־!,!»»•stimmt»' < >rte und fest»* Zeiten für das (dehnt einzuriehten. um »las (Jehet möglichst, würdig zu gestalten und vor völliger Vernachlässigung sich»•!• zu st»'ll»‘n (zu l\oh. 1 Kxcurs). ןה liesnuders sind es die Lobgebet»*, in »!»•neu d»•)־ tiefere Sinn der Gehet»* (ס*ה ההפליה! zum Ausdruck ׳״»•- lan^t. Kr zeigt sieh in Sätzen wie Ps. 14T), 1 א־־‘בנץ־ אל',הי הני¬ '), Ps. i0;L 20 ב־־־בי יי -א:י־. Ps,;U. 4 גדלי רי• אד (. 1 »'s.!nur. XII, Schluss»l. 11. »lies»• Sätz»• h»‘deut»‘n die!¬סי 1»׳״istmii]־״ und immre Krhebung d»‘s Menschen hei »l»־r A nschauu 1114־ der Grösse Gottes: dir Kn<401־ sowie »li♦* Gott verherrliclmmlen Menschen werden als Zeugen s»‘i1ms W <*sen> uiul Waltens dem eignen Geinüthe v»>rge führt, und so »li»1 geistige Wrtiefung in den (.!«•danken Gott»*s angebahnt. Kehcrdies sehhVsst «lie angeführte St»'Ue Ps. 145, 1 mit den Worten אבי״בה ׳טנץ־ לעילס *ער‘, womit, di»* Lnstcrhliehkeit durch (iotteserkenntniss angedeutet sein könnte. Kben diese inn»*re. Erhebung und Hegeistcrung bildet nach IE (zu Ps. 20 Schluss) «las Wesen des Gebetes oder »las wahre Gebot. Kr sagt zu V. 0 'ייטבהי בכיה יי •%ג ■erläuternd: א ביב בכיה י‘ להכיר־ ניעיטי■־ ז אה היא ההפלה כ א ני ה כי אז יהבירר ניכגי אהב*. 4. 1) a s h ö e 11 s t e Z [ e 1 <1 <> r S i t 11 i e h k e i t u 11 d U e l i g i o n. 1. Die sittliche und religiöse Gestaltung «les Lebens muss, wie wir bisher an verschiedenen Stollen hervorgehoben haben, mit (!»•r philosophischen Pmtraehtung der Welt und der denkenden Ergründnng des Gedankeugehalts in den offenbarten Gesetzen der Lohre, Israels Zusammenwirken, um »liejenige tiefe und gediegene Erkenntniss. zuwege zu bringen, die uns zur Gotteserkenntniss führt׳. Die Gotteserkenut״ niss ist das höchste Ziel m en s e h 1 i c hen S^rebens; »lern* sie gewährt dem Menschen wahre Glückseligkeit י) Zu ארוממך ארוהי המרך Ps. 14<>, 1 sagt 3E erklärend: כדבור ובאמוכר. הרב והזכיר המרך כי הוא המיך באמת, וזהו, יכוה כר ה-תהרה הזאת.