Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 237 (sequence 7)
- Language
- German
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Die Religionsphilosophie AGaliam Ihn Ksra>. 237 ci׳״mmg der Wege Gottes, wozu besonders die Erkenutuiss dieser \\ ege gehört (du dieselbe zur Erkcnntniss Gottes, dem höchsten Ziele aller Religion und Sittlichkeit, führt). Zu ,5 י״י הוא :היקי. Mose 10, 0 bemerkt IK:כטעם יי :הה היקי(ההרים טי,הן גו' היא עבורה יי בי נד ד רר־ניי\ Ausführlicher Spricht (‘ו• hierüber zu 2 רעברהם. Mose 23, 25• g(\ — Zu 5 ישננהם. Mose 0, 7 sagt IE: ה:ה נראה ב• עיקר בי הארם עבורה היבם, •יעבורהו יהביר פעייו. p) Der äussere Gottesdienst fand in Israel ehemals in einem Centralheiligthum statt, dessen Bestandtheile und Geräthe IE allegorisch gedeutet hat (ob.S, 28 v.J.) und bestand wesentlich in Opfern, deren .Bedeutung (dum iS. 127) nach IE dargethau worden ist. Er ist jetzt auf das ehemals dem Opferdienst, untergeordnete Gehet beschränkt, weshalb denn auch das Gebet nach der Zerstörung des Tempels eine ausserordentlich reiche und fruchtbare Entwickelung erfuhr, zu der IE selbst einen Schatz schöner Dichtungen geliefert hat, die in .allen Ritus Eingang gefunden haben, besonders aber im spanischen, provencalisehen und nordafriknnisehen Ritus reich vertreten sind. lieber das Gebet hat nun IE sieh an vielen Stellen geäussert. Seine Lehren sind im Wesentlichen folgende: א) Das Gehet darf seinem ganzen Wesen nach nicht ein uusscrliehes Lippeuwerk sein: die. Stimmung des Herzens giebt ihm allein den Werth und die Berechtigung. Zu וי־יבם יא גביץ עני‘ Ps. 78, 37 bemerkt. IE: הנה ההברה כי עיקר* ההפיכה ב) Doch ist das Wort des Gebetes nicht gleichgültig. Es muss dem Betenden verständlich und auch tadellos nach Ausdruck und Inhalt sein. Zu Koh. 5, 1 Exeurs gegen Eleasar Kalir. :) Mehr vom eignen Bedürfnisse des Menschen geht das Bittgebet aus, und zwar um entweder nach vorangegangener Sünde Gott zu begütigen (kurz. Oomm, zu 2 העהיר־. Mose 8, 4 S. 19, Z. 3: הפיה לרצות יי ברברים: zu יהיה הניהנה הנשאר 1. Mose 32, 9), oder um Gottes Wo hithat und Schutz zu erbitten. Beansprucht diese Art von Gebeten etwa das Ijnmögliche, nämlich die Aufhebung oder Aenderung der im Uebrigen feststehenden natürlichen Ordnung der DingeV — IE verneint diese Frage und findet ihr Ziel lediglich in der Geltendmachung der sittlichen Weltordnung (oh. S. 73h,v.J.) zu Gunsten der Frommen oder sieh Demüthigenden. Zu יקראני ואענהו Ps. 91, 15 giebt IE die erläuternde Um- Schreibung:ובעת שיקראני בשמי ובבוא הצרה על אנשי דורו בפי גזרוהי