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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 5 · p. Seite 235

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 5
Article
Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
Date
1899-01-01
Page
Seite 235 (sequence 5)
Language
German
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Die Koli״:ions|»lulus0|111ie Abraham Ihn Es ras. Hierzu gehört dir Zufriedenheit mit (Sott in der Ueber- Zeugung, dass er besser wisse‘, was uns fromme. Sn s;1׳״t JE zu צדיק יי בכל דרכיי Ps. 140. 17: אב טען ט*ען '־‘:יה יאכיל אהד הטה יאהדטעירים יהגה ה הטיבה כי היא יידע הטיב להם כי ה־א ב"אב יידע הילדהב כניי הריפא הכיציה טיאכיל כל אדם כיה טהיא טיב לי. (1) Von drp E rge b <י n h e i t in Gottes gerechte Fügung war bereits oben dir Rede. <י) Diu in der heifigen Schrift wicderholcntlich gebotene Liebe /u Gott (b. Mose! (>, f) u. sonst) bedeutet narli Jr>, ־וסש, X, S.;14 1) das Streben zum (mystischen) Einswerden mit (intt (דטיבדק בי. wodurch (h1r Mensch (h‘8 ewigen Lebens theilhaftig wird. Auch in dem ersten der z<d1n Bundesweite 2 אגכי י' אלהיך. Mose 20. 2 hudrt IE im kurz. < Vnnm. z. St. das Gebot, Gott von ganzem Herzen zu lieben, sich ihm aufs Engste anzusehlicsscn, ihn stets gegenwärtig zu fühlen und die Ehrfurcht, vor ihm stets zu wahren. 2. Das äussere religiöse Leben umfasst das ־״csummte, in Handlungen sich äussernde Verhalten zu (intt, also die r el igi os e Handlungsweise. Diese kommt ent־־ weder in der Gestaltung unseres Lebens zum Vor־ scheine und will unserem Leben dir Lauterkeit und Reinheit bewahren, ja demselben eine gewisse Weihe und Erhebung vermitteln, — oder sie betrifft unsere Beziehung zu Gott selbst und führt zur G o tt e s v e r e h r u n g im weitliehen Leben und zum Gottesdienste in den Stunden der Andacht. a) Zur Lehe nsrei n he i t tragen uoeh bei die Eheverbot(‘ der h. Schrift (oben S. 170) und die Sp0iseverbote (S. 168, 169). b) Eine Weih(‘ soll dein Leben verliehen werden im Allgemeinen durch die bibliseben Verbote. Institutionen und frommen Spenden (ob. S. 120, 1): dann dureh ei in״ massvolle und nur unter ausserordentlichen Umständen und Verhältnissen gesteigerte Askese (8. 129 f.,!Hilf): bt‘־ sonders aber durch die Feder der vorschriftsmässig zu haltenden Feste und Sabbate, deren Stimmung den Geist erhebt und empfänglicher macht (ob. S. 1)41, g) und deren Vorschriften, wie z. B. das Fasten am Versühnungstage seine heilsame Wirkung an Israel bewährt hat (8. 131, ft’h Darum ist auch das Kalenderwesen, von dem der Festcvclus abhängt, mit gewissenhafter Sorgfalt zu erforschen

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