Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 234 (sequence 4)
- Language
- German
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2**4 Die Religionspliüosophie Abraham 1011 Esra\>. Scldimsvers dieses Buches (s. ob.. 1*״ u 1• c• 11 ז vor Gott aber ist Furcht vor <;i<»tt«*^ Strati*, in besonderer Bücksichr aut’ Gottes Allmacht. 1 >h*srs (Jcfülil <*nts}>ric* 111 nicht d»*r Höhe des religiösen Aufschwunges, dessen der Mensch fähig ist. hat aher einen nicht gering zu achtenden Werth als Vorstufe oder in den Zuständen des Kückfallos. die im Emzellebm his ins reifste Alter Vorkommen, ln des. nior. IX. S. dda spricht IK von der Mahnung• ״und du sollst dich fürchten vor deinem Gotte“ in dem (.!!*setzt* hetretfend den Tauhon und!»linden (Ö. Mos. ID. 14 י־־א רקלל הרש *לפגי ערר לא *־.־־־.’ בבשיל') und erklärt deren Sinti mit!hat Worten: Dass Gott dich ihnen nicht gleich mache. Derselbe Ausdruck findet sich hei dem Gebote <h*r Ehrerbietung vor dem Alter <:h Mos. 19. :בפגי יציבה *־־.קם יהדרר פגי;קל (2(־ und hedeutet nach IE: wenn du die Greis!* und Volksältestcn nicht fürchtest, so fürchte Gott. d!*r. wenn du erst so alt geworden, es an dir ahnden könnte. b) Die Dankbarkeit ^(,־״(,n Gott ist ein!* naturgemasse Folge der Güte Gottes und seiner grossen, vielen und unverdienten Wohlthaten gegen den Menschen. IE bezeichnet die Dankbarkeit als den., Verpfiichtungsgruud für Israel den Gesetzen Gottes gegenüber. So erklärt er es (zu f>. Mos. 6, 20 und im gangb. Gomm. zu 2.!Mos. 20, 2. S. 82 b. G״l. 2. Netter}, dass auf die Frag!* des Sohnes Mos. 0, 20׳ nach dem Grunde der (!!*setze und Kochte, die Gott Israel geboten habe, der Vater antworten soll: Wir sind Knechte gewesen in Aegypten u. s. w. Die Antwort des Vaters enthalte nämlich drei Moment!*. Erstlich seien wir Gott, unserem Kotter und dem Begründer unseres Volksthums,zu unbedingtem Gehorsam aus Dank verpflichtet Dann hat Gott diese Gesetz!־* nicht um seinetwillen uns gegeben, sondern zu unserem ]»esten להיררגק . . . ':s ־יטיב'). . Endlich sind es Gesetze, deren ' Erfüllung uns zum Verdienste gereicht und uns den Gotteslohn im ewigen Leben sichert. , e) Das Vertrauen zu Gott, entsprechend seiner Weisheit und Güte, soll der ]Mensch nach IE (zu Ps. 107. 12. 146, 7 : im gangb. (.•omm. zu 2 הבהלה.!Mos. 1;">, 26 und zu 2 *יפא ירפא. Mos. 21, 19: im kurz. Goiiun. zu רק שבר' ירן 2. Mos. 21, 19, S. f>9: Jes. inor. VII, 8. 28h. ed. Stern) auch iu Krankheitsfällen festhalten und in allen inneren Krankheiten Gottes Beistand anrufen und daneben die ärztliche Hülfe für unwirksam halten: nur äussere Vorletzungen seien heilbar durch Menschenhand. '