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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 5 · p. Seite 233

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 5
Article
Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
Date
1899-01-01
Page
Seite 233 (sequence 3)
Language
German
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r Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esras. 203 אהל Ps. 11), 5), unentbehrlich zur Erkenntnis* der Werke Gottes (Jes. 5, 12). ט) Astrologie (.*בי״טפטי הניזר.־־’). y) Die Metaphysik enthält: *) Die Wisse 11 se 11 at’t von Gott, T 11 eo 10־gie. Sie ist die höchste. Zweck des Menschen ist, (יott zu erkennen und ihm zu dienen (1. Ghr. 2N, 0). 7. So berechtigt aber aueii jedo der vielen Wissenschaftlieben Disciplmen sein mag, so darf doch die vollendete Ausbildung nicht, in einseitiger ausschliesslicher Be״ schäftigung mit einzelnen derselben gefunden werden. Das zeigt 1K in Jes. mor. I sogar von solchen Diseiplinein die die Religion für ehrwürdig, fromm und unentbehrlich lullten muss, wie hl. Sein*., Massorah, Grammatik, Talmud. 3. Zum religiösen lieben. Schon früher (S. 452 v. J4 haben wir gesellen, dass nach IE die höchste Erkcnntniss, nämlich di«1. Erkcnntniss Gottes und das hierdurch zu erlangende höchste Gut, wesentlich gefördert wird durch die Erkcnntniss des tiefen Gedankengehalts der göttlichen (besetze tiir Religion und Sittlielikeit. Nacluleni wir das Ethische, bei IE im Allgemeinen und Rcsondern betrachtet haben, wollen wir nun das religiöse Leben nach seinen Anschauungen zu überblicken suchen. Das religiöse Leben bietet, wie das sittliche, für die Betrachtung zwei Seiten dar, die allerdings zusammengehören und stets verbunden sein sollen, aber in der Wirklichkeit es nicht immer sind und auch, wo sie es sind, nicht gleich sehr am Platze sind oder in die Erscheinung treten. Das religiöse Leben ist ein inneres, insofern als es in einer Regung oder einem Zustande des Gemiithes. besteht; es ist ein äusseres, insofern als es in Wort mul That oder im Schweigen und in der Unterlassung hervortritt. 1. Das innere religiöse Leben hat die religiösen Gefühle oder, die Gefühle der Menschen Gott gegenüber zum Inhalte. a) Die Gottesfurcht ist der allgemeine Ausdruck für die Beziehung auf Gott überhaupt, also für Religiosität und bHdet in diesem Sinne eine besondere Art des religiösen Geluliles nicht. In diesem Sinne handelt IE von der Gottesfurcht in seiner Einleitung zu Kohelet mit Bezug auf den

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