Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 4 · p. Seite 173

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 4
Article
Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
Date
1899-01-01
Page
Seite 173 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
79% known words query
IRI
…/2829132-2829727-2829732-2881870--29224-2881907
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra'.s. 173 cd. Stern: ידע כי צמח האדמה הגעבדת טוב מצמח האדמה שאיגה געבדח, ריש ש מגה ו־־רזה. Das will besagen: Zwar sind die Menschen von Natur verschieden begabt, entscheidend aber ist ihre Arbeit an sich selbst und die Verwerthung der angeborenen, sei es ergiebigen, sei es schwachen Kräfte. Wie in der Landwirtschaft dem an sich mageren Boden eine verstärkte Triebkraft mit bestem Erfolge durch (Jultur zugeführt wird, so vermag der sittlich Gebildete seine wie sehr auch widerstrebende oder ablenkende Naturanlage zu überwinden, oder die schwache zu verstärken. b) Inhaltlich wird die .sittliche Aufgabe des Menschen in der Entwicklung des denkenden Thciles seiner Seele zur Erkcnntniss (ob. S. 451—455). In diesem Sinne spricht sich eine auch sonst hierhergeh orige Stell(‘ in der Einl. zu Kohelct aus. Die hierher gehörigen Sätze aus der fast vollständig beigebrachten Stelle׳ sind: Die Seele ist in ihrem irdischen Leibe wie in einem Gefängnisse. Ihr sittliches Streben muss deshalb darauf ausgehen, frei und geläutert von dem Unflatlie sinnlicher Lust sich für ein besseres Leben vorzubereiten und zugleich erfüllt von der Erkcnntniss ihres Schöpfers und der unvergänglichen Wesen zu werden. Da findet sie reiche Ent- .Schädigung für die Leiden der Erde .... Das irdische Leben ist unvollkommen und weist auf ein glücklicheres hin. Menschliches Thun ist unzulänglich und mangelhaft; nur Gottesfurcht (Koh. 12, 13) und die damit׳■verbundene Gotteserkenntniss sichert das ewige Leben und die wahre Glückseligkeit. Sie lautet: .אורח חייט למעלה למשכיל למען סור משאול מטה בי כאשר יתאיה האורה ושגשבה לשוב אל ארץ מולדתו להיות עם משפחתו, כן תבסיף י הרוח המשכלת להאחז במעלות הגבוהות עד עלותה אל מערכות אלהים חיים, שאיגמו שוכגי בתי חומר, כי הגויות גמשלות לבתים ובעפר יסודם . . . וזה יהיה אם תתלבן הרוח ותתקדש מטומאות תאות הגויות המגואלות ־המטגפות הקדש להתערב בשאול סטה, ותשיב אל לבה לדעת יסודה ולראות סודה בע״גי החכמה שלא תכהיגה, והרחוק כקרוב לפגיה והלילה כיום, אז תהיה נתכנה לרעת קושט אמרי אמת, ויהיו מחייקקין עליה שלא ימחו בהפרדה׳ ימעל גויתה, כי המכתב מכתב הובאה [vgl. ob S. 451 אלהיט הוא, כי למען הראיתה [גיס/האלהים הגה, על כן גכלאה במסגר עד עת’"קץ, וכל זה ילהועיל ולהטיב לה. יאט סבלה עמל שנים במספר, כן ■תנוח ותשמח עולמי עדי עד בלי קץ. כי כל מעשה יפרד והיה לארבעה ראשים, טוב כולו, או טוב רובו ורע בקצהו, אד רע כולו, או רע רובו וטוב בקצהו. 'והחלק הראשון.הוא מגת

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.