Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 172 (sequence 5)
- Language
- German
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172 Die Keligiousphiiosophie Abraham Ihn Esra’s. Gesichtspunkte des Allgemeinen und Besonder!!, des Unvergänglichen und Vorübergehenden zu begreifen und zu beurtheilen, wie einiges N־ ״hdenketi zeigt, liier aber nicht weiter ausgciührt werden soll, weil IE sich darüber nicht ausgesprochen hat. Ein Seitenstück zu solcher Vermischung des moralisch (inten und Bösen, mit dem Guten und dem Uebel bietet die ob. S. 303 und unten S. 177 angeführte Stelle aus des. mor. VII, S. 28 b, •ed. Stern und die hier S. 173 folgende aus der. Kinl. zu Kuh eiet. Indessen, wiewohl ״gut und böse4־ allgemeine Begriffe sachlicher Natur sind, so ist dennoch ein verschiedener sittlieber Massstab je nach der Lage und Beschaffenheit der Personen zuweilen geboten. Zu יהיה רימחגה הנשאר לפלטה 1. Mos. 32, 9 hemcrjvt IE: יעיר ידעגי כי כל עין קטן יגדיל כנגר העושה, על כן העון הקל לגדול קרא גדיל. '(Vgl• Saadia, Emun. V, 7. p. 62 a, Z. 17 und schon 3. Mos. 10, 3 und Arnos 3, 2 und im Talmud .Jebain. 121b הקב״ה מדקדק עם סביביי כחוט השערה. 2. Das höchste Gut ist nach IE die Gotteserkenntniss, der sich der Mensch auf Erden anzunähern sucht, die aber erst in einem andern Leben, nach der Befreiung der erkennenden Seele von den Hemmnissen des Leibes, vollkommen erreichbar sei. Man vergleiche z. B. gangb. Oomm. zu 1. Mos. 3, 21 (ob. S. 484, Nr. כד u. S. 490 die Erläuterung, wonach IE כי זה כל האדם (Kob. 12. 13) auf die Gotteserkenntniss an wendet; ferner im frgm. Gomin. zu 1. Mos. 3, 21 (ob. S. 483) עדן הוא העליון und dann יעץ החיים דעה עליון: zu Ps. 17, 15: אני בצדק אחזה פניך להתענג בראותי פניך. והטעם להכיר מעשה השם בי דים כלם כללים ובחכמה עשרים ולנצח עימדים; zu 'נדעה שגרדפה :3 .6 *110 ,ונדעה נרדפה לדעת את י״י לדעת את _ י; כי זה טור כל החכמות ובעבור זה לכדי נברא האדם יק לא יוכל לרעת את יי עד שילמד חכמת הרבה( שהם כמו סלם לעלות אל זאת המעלה העליונה; Diwan, Nr. 83, S. 27, ed. Egers איך אכסלה וגו,; Ahabah אלי לי ערבה ra,אדי Nr. 115,!$. 41. 3. Hiermit hängt dann die Frage nach der sittlichen Aufgabe des Menschen zusammen. Dieselbe wird nach Form und Inhalt verschieden bestimmt. a) Der Form nach besteht die sittliche Aufgabe des Menschen in der lieber Windung und Veredelung der Natur durch Arbeit und seiner eignen Natur durch Arbeit an sich selbst. Frgm. Oomm. zu 1 וכבשוה: Mos 1, 28, S. 32, ed. Friedl. הטעם על הארץ כי היא סושל בארץ. In Jes. mor. VII, S. 28a in der Erörterung der Willensfreiheit heisst es Z. 3,