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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 4 · p. Seite 154

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 4
Article
Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
Date
1899-01-01
Page
Seite 154 (sequence 6)
Language
German
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154!,0י Ilii^r^rtüsi bei «1011 Kirchenvütorn und in der apokryphischen Litt. beweist. Diese Ansicht war auch in der Tliat in der ersten Hülltc d<‘s 2 christlichen Jahrhunderts die herrschende, wofür nicht allein die W orte des Ik Klieser hen Ilvrkanos: אלכילא בא 0 אי! '-'ל'; ל^ב״ר כיפג, ־.־־־.׳־בהה rריקב די ל<ב אבזרים יצהה “יי<קב -״ ..Wenn Hott mit Abraham, lsak und .Jakoh strenges (ierieht halten würde, könnten sie nicht bestehen*’, sprechen, sondern Justin, ^lart giebt. auch ausdrücklich, als die unter den Juden seiner Zeit herrschende MeinungD: Kai 0״Oft sic” axs T.iL'*-y. sn&ir^sv — o־j«V T0/.jrr,7£7£׳ av7£17:£?v. - Bei der grossen Verehrung der ..Väter*’ aber hatte sich diese Lehn‘ nicht gut halten können, und so entstand einerseits ,die — nicht einmal spceiüsch christliche Erbsünde, andererseits die rabbinisehe Auffassung des Todes als .,זרה. קבס;*', in dem sie beide die Schuld von den Frommen nehmen und sie aut Adam wälzen. Die letztere Auffassung des ,!,ödes gewann desto mein• an Loden, je mehr das (,hristenthum die Erbsünde betont(‘, so dass als ein ..Amora” im dritten Jahrhundert־ die alte Lehre |:\,איז נ"*־.ר׳ בי*י חסא" tradirte, man ihm die Enhaltbarkeit dieser Lehre aus mehr als einer alten Quelle bewies. Dass nun Adam ewig am Leben geblieben wäre, wenn er nicht gesündigt hätte, stellt der Haggada fest, und dürft(* diese* Ansicht auch dem Sinne der Libel nah(* kommen. Eine andere Frag(* ist. warum Adam nicht, sofort nach der lYbcrtretung des Verbots gestorben ist. hatte ihm ja Hott ausdrücklich gesagt: ״r*.'2r r*o ב* גייס אבלך בל כל ג י". Dies(*. Frag«־ veranlasst(* sogar manche alte Uebersetzer der hl. Schritt, z. L. Symmaclms und Jonathan, die Worte ״r’V r"27"' zu umschr(*ih(*n : Synnnachus hat dafür ־jvy(toc ir,׳rr was ihm das Lob des Hieronymus eintrug, und Targ. Jonat.;p‘uחייב ״• *nr". Originell ist di(* midraschisch(* Beantwortung dieser Frage, di(* schon im Buche der Jubiläen, sich findet *): ״End er — Adam — lebte 70 Jahr(־ weniger als 1000 Jahn*, l) Aracliin 17 a. ') Dial. e. Tryph. <•!>. 95. — Man sieht also, wie ganz unbegründet «iie Behauptung Rusenthals (Vier apokr. Bücher . . 1\\ Akihas, p. 00) ist, dass i\. Elieser der Urheber der ],ehre von der Sündhaftigkeit der Vater s1־i; sein Standpunkt ist. wie die Worte seines jüngeren ,Zeitgenossen, .Justin zeigen, nichts weniger als originell. Ucherhaupt ist seine ganze .'Theorie von dem ,,jabneischen־‘ Eintluss auf die .,vier Apokryphen‘‘ etwas mangelhaft begründet; so z. B. seine Behauptung (p. 09). dass die Worte ,.et inclinati coelos“ in IV Esr. ä. 18 einen Eintluss K Akiba’s verratheu, wahrend sie in Wirklichkeit ein wörtliches Oitat aus 2. Sam. 22, 10 sind.;ז) Schabbath 55 b. 4) Dillmann, ep. JV, 241 .«ן.

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