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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 4 · p. Seite 151

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 4
Article
Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
Date
1899-01-01
Page
Seite 151 (sequence 3)
Language
German
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Di*1 Haggada bei den Kirchenvätern und in der apnkryphischen Litt. lf>l Engel sprachen dann — untereinander — : wenn wir keinen Katli wissen Adam zur Sünde zu verleiten, dann können wir auch nichts gegen ihn ausriehten. Santael - Satan —, der Engvloberst nahm 1 נi<*2'וגui* seine Sehaar mit sieh und stieg henuede»־. Enter allem (»csehöpbm (lottes ahn־ fand er keinem, das so geeignet. wäre wie die Schlange, Schlechtigkeit zu begehen. Die Schlange glich einem Kameel, und der Satan bestieg sie ... und so ersieht sieh, dass die Schlange alles, was sie redete und that, nur auf Veranlassung Samiiels that“. Vergleichen wir diese ] )arstellung־ mit der in ,.Vita Adae*k, so ergeben sieh lad vielen Echercinstimmungcn .zwischen beiden doeh aueh wesentliche Dive»*genzen ln der ..Vita“ schildert der Teufel seinen Fall wie seinen I lass ^11־^׳ Adam mit folgenden Wertem1): (juando insut'llavit deus spiritum vitae in t- Adam — .... et adduxit te Mieliael et fecit te adorare in conspectu dei . . . Ft cgivssus Michaile! voeavit omnes angelos dieens: adorate imaginem domiid ... et vo~ eavit me. et dixit: adora imaginem dei .... et dixi . . . non adorabo deteriorem et posteriorem meum .... 1 loe audientes eeteri, (jui suh int‘ erant noluerant adorare rum .... Et i rat ns cst mihi dominus deus et misit me eum angclis meis Ibras de gloria nostra, et per tuam eausain in hune muudum (‘Xjuilsi sumus .... et dolo eireumvenieham mulie1*em tuam et feei te expelli . . . Die übereinstimmenden Momente sind demnach: der Neid und die Ehrsucht') als Motive für die Handlungen des Satans, und ferner, dass Satan und seine ,,Untergebenen“ gefallen sind, während die Veranlassung zum Neid das diese beiden Schriften Trennende, bildet, ln den ״Dirke“ sind <־s im allgemeinen die Vorzüge Adams, besonders seine Weisheit, die, den Neid der Engel hervorrufen. in der ,.Vita“ dagegen entstand der Neid durch den!)(‘stimmten Vorbau־״ der vorlangten Anbetung. Nun zeigt gerade die Unhekanntschaft t!) Ed. Meyer 4i t. ־) ..Noch grösst*»• als mit der ,,Vita*‘־ ist die Uebereinstimmung init Terhdlian (de patjent. 0. 6; ״ .־Xatales impationtiae in ipso diabolo depreliendo, iam tune eiun dominum denn» universa opera, (juao focisset, imagini suao i. e. homini, subieeisse impabenter tulit.“ Dasselbe auch, worauf Meyer (1. e. 15 .ין) schon hinwies hei Irenaus 4, 40, 8 und Augustin (de genesi ad litt. XI, 18). Wahrscheinlich liegt bei dem Krv. eine Benutzung der Weisheit Salon». 2, 24 vor; daselbst heisst es nämlich; 90<׳vm fravaros tlorföv* d? tsv y.ospov.

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