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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 4 · p. Seite 150

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 4
Article
Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
Date
1899-01-01
Page
Seite 150 (sequence 2)
Language
German
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]׳>() Die llaggada bei den Kirehenviitern imd in dar apokrypliisehen Litt. v. unl«־n. דד ר, ע.־ ניר כקגה *״:־"ם ה" יר ... '™:ולאב* השרה קצצי יד" ■'"־גי־*" ). Ihi• Hass richtete sich eigentlich nur ע־)״,),״ Adam, den sie um Eva beneidete und darum in den Tod stürzen wollte, um in den Besitz Evas zu gelangen. Das Autcinandertnlgcn der Erzählungen vmi der Schöpfung Eva’s und der Schlauheit der Schlang(‘ veranlasst den Midrasch zu der Bemerkung: כלהק־ שראה איהל ביהעכקי: בר~ך אד־ץ ':־־־,א*,״ דיר.,־■■) Als sie -- die Schlange — das erste Mensehenpaar geschlechtlich mit einander verkehren sah, gelüstete es sie nach Eva. — Wir wiirdeirdenmach überhaupt an den jüdischen Frsprung der neutcstamcntaliselien Lehre vom ..Satan“, als Verursacher der Sünde. zweifeln, wenn nicht die apokryphisehe Idtteratur die deutlichsten Beweise lieferte, «lass schon in sehr alter Zeit eine, jüdische Lebende vom Falle de.s Satans existirt hat. Die lateinische ..Vita Ada«•“. ander sich absolut .. niehts“ (,hristliches nach weisen lässthat Im* i der J )ar Stellung־ des Sündenfalles ־״an/ uml ־״ar di«* Schlange ühergegangen und kennt nur den Satan, der Eva verführte. Es liegt daher gar kein (!rund für uns vor die tollende Schilderung desSümkmfalles in «hm., i*irke do-Kabbi Elieser־‘ für christlich be«*intlusst zu halten. Dieselin* lautet: הקגאה יההאלה יהכב־ר נויציאין אד האדם כ" העירם א:ירי כזהש״ר לפגי הקב״די רבץ כל העילכים :•ר ארם יהרערד? ... אכזרי אם איז א:י באים כעצה עי" ארם •כי הם א לפגי :"א, אדן א:* יבילין בר ירדד• סנלאל היצר הגריל ׳צכיצניים ... לקה אה הכה יצל* •ירר ."ראה כל הברירה *צ ב ■י" א *—* י־'*יי- 'בר %לא לא הקב״ה ילא ניצא חכם להרע כגה־צ עליו ... הגהש כ^ כעשה יכל רברי ..Neid, Begierde und Ehrsucht bringen den Menschen ums Leben.u So sprachen auch die Engel zuOott: O Herr der Welten, was ist denn der Mensch, dass Du ihn kennest? .... Die M Gen. Kb. 11). ־> .1 ף. Ende ep. IS. :!) Vgl. W. Meyer in seiner instruetiven Einleitung zu seiner Ausgäbe dieses Apokryphons p. 21. *) <־p. EL An einer anderen Stelle, e. 27. dieses Midrasch findet sich noch ein*־ Komineseenz an den, in der christlichen wie mohammedanischen Legende gesi-hilderten ,Kampf zwischen Michael und Satan, Sie lautet: בשעה שהפיר הקב״ה אה שימאי1 וכה שרו בזבזקרם קדושהב אחז בכגכו שר מיכא־1 רהו״יז־־ו ולהכירו יפישו הקב״ה מידו. .,Als < ■ott den San diel und seine Schar von ihrem heiligen Orte hinabstürzte, ergrilT er — Sandiel — den Michael an seinem Zipfel -- Kleidzipfel — um ihn mit hinunter zu zerren; Gott aber errettete ihn aus seines Feindes Hand.*‘ — Der Kampf zwischen Michael und Satan ist ausliihriich geschildert bei dagie (Denkschrift. Wien Akd. B. 22, p. 49 und Bonwetseii (Nach!־, d, kgi. Gesell, d. Wiss. zu Göttn.) 1897, p.!־iß—40. '

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