Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 124 (sequence 8)
- Language
- German
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124־: Die׳ Haggada bei den Kii'chenvätern und in• der apokiTphischen Litt. auch!110 Gnostiker daran fcsthiclten. Wir linden 1mm Kpiphanius folgende Behauptung־ mancher Häretiker ,j: . . . <bo 7)r, ... to ocptsfotsT.ov T7jc (ky.r.iXm -sp/ospkc sxtuttoov .Man merke übrigens noch darauf, dass sowohl im .. Heueehbuch“, wie bei den Häretikern des Epiphauius das Hauptgewicht auf die ״Trauben*' gelegt wird und nicht auf den ״Wein", wie unser Midrasch nach dem babylonischen Talmud es timt, womit die palästinensische Fassung־ unseres Midraseh<J) "■לענבים הי übereiustimmj Für ui(1 Bekanntschaft der Christen mit dieser Legende haben wir mehr als einen Zeugen, ln den ״Gesprächen der drei HeiligenH!־־ heisst es kurzweg: ״Quod Opus in terra primmii ]»actum est jiovumV Kesponsio: Uva, nam comedit iivam et serpens Evam per uvam (lecepit”. Ausführlicher behandelt die ״historische Palaea־־ die Frag־(‘ nach der .Beschaffenheit, des ״Erkentnissbaumes“, wobei die Behauptung־, als wäre es ein Weinstoek. besprochen und widerlegt wird, ln speeiiiseh eliristlicluu־ Gestaltung־ finden wir unsern ganzen Midrasch bei Moses bar Oepha4): Consent ergo aiiib, fnunoutum fuisse haue arborem. atque ideo (Christ. quoque stumi corpus in pane dedisso, ut qua re e.ontractum esset dehitum eadem et so-i- Yoretur. Kursus a.liifi) vitem fuisse couteudunt. ideireo sauguinem suum dedisse 1 •hristum in viuo pro expianda primormn Parentimi uoxa. Sed haec non vera esse putamus; frumentum enim seg־(‘s. nou arbor dieitur7) neque vitis. Igitur!,hihui. Mabugens. et multi alii existimant ticum. fuis'se cam hi־Ix>l111*>־. Credibile enim est,. sinml atque d(' ca arborc edissent. pudore eorreptos ex eo. quod proxime ad mummt erat־, suhligacula sihi eomparavisse 8). Wir kommen zum Selduss noch einmal auf di(' Fassung J) Haer. XV L. ד Genes. R. 15 und Pesikta. 142b. :l) Denkschriften d. Akad. zu Wien, 18!Ü>. p. 58 und 5ä. x) Coinm. d. Paradiso, in der sacra Bibi, sannt. Pati־.. p. HüK. b Ep ist uns sonst nicht bekannt, dass ausser,den Midraschim sieh diese Behauptung auch in christlichen Quellen lindet. u) Wer diese .,alii“ sind, habet! wir gesehen T) Dieser Eiuwand findet, sich auch sogar wörtlich im Midrasch. Vgl. Gen. ’R. 15 אפשר תטיב היו . . . והכתיב עץ.•' Die Antwort lautet: מתפזרות היו .כארזי ־לבמן ל Es ist auffällig, dass Moses Bar Gepha nicht auch Theodoretiierwähnt, der in seinem Commentar ebenfalls für den ,.Feigenbaum” smh entscheidet und zwar mit derselbe!! Bogriindunu. die Ba!׳ Gepha und d׳<׳ Midrasch geben.