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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 3 · p. Seite 123

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 3
Article
Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
Date
1899-01-01
Page
Seite 123 (sequence 7)
Language
German
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Die Haggada hoi den Kirchenvätern und in der apokryphischen Litt. 128 rechtigkeit lind sah . . . den Baum der Weisheit . . . seine Frucht ist wie die Weintraube״, ebenso in der .,Apokalypse Abrahams“ ״ : (זIJud sie Adam und Eva — hatten die ..Traube1‘ des Baumes in Münden“. Ja sogar der Hinweis auf den Weinstock Noafbs sehe,int uns nicht 11. Meir anzugehören, sondern eine echt ״ m i. d rasch i sehe“ Wiedergabe der folgenden Legende zu sein, die uns das slavische Baruehbuch noch erhalten hat״ .(־Lud ich. Barueh, sprach zu dem Engel: Zeige mir den Baum, durch welchen Adam verführt und Eva ansgetrieben war aus dem Paradies. Und der Engel sprach zu mir: Höre, o Barueh, das Erste ist der Weinstock . . . Und der Engel sprach: Als (Gott die SinD fiuth auf de)־ Erde macht(4 . . . und Noah allein übrig blieb, kam auch das Wasser in das Paradies hinein und trug den Wo in stock heraus. Als das Wasser vertrocknete, ging Noah aus dom Schiff' und fand den Weinstoek liegend auf der Erde . . . Und Untt sandte seinen Engel Sarsael und sprach zu ihm: Noah, Stehe auf und pflanze■ den Baum, welchen du gefunden hast.“ Wir glauben uns um so (dun* berechtigt■ in den Worten K. Meir's eine Spur der obigen Legende zu sehen, weil sie auch sonst m jüdisch'■n. wie in christlichen Kreisen sich nach weisen lässt. Origmes bemerkt zum Weinstocke Noahs;!): ToiOÖTQg T)V 6 7v«0~9C TO709 3׳ '('JMCTOO VS/JsjU 7L0L\ 7U0VY}p0'׳J י oioc 9 dlvog. 9 79v Nros;,up-v&>Gac. und in den ״Birke de-Rabbi Elieser“ wird ausdrücklich der paradiesische Ursprung des Weinstockes, den Noah pflanzte!)(4zeugt: סצא נח גפן שגירשה ויצאה כזג״ע ואשפלוהיה עסה נטל נלפירוחיה יאפי‘ וחטי אותם בלבי ונטע (4סמני בר□ רארץ. ,,Noah fand — nachdem er die Arche verlassen hatte — einen Weinstock mit Trauben daran, der vom Paradies aufgetrieben war. Er nahm und ass (4inen von diesen Früchten, di(4, ihm gut mundeten und er pflanzte daher davon ein Weinberg an“. Wie volkstümlich dies(4 (Umbination der .,verbotenen Frucht“ mit der Traube war, zeigt sich noch darin, dass brodbaum ist, der 'Weintrauben trägt, hat seinen Grund, worauf wir weiter unten noch zu sprechen kommen. ‘) Ed. Bonwetseh. Iva]). 22. 2) Ed. Bonwetseh (Nadir. kgJ. Ges. zu Gotting. 1876). p. 1)7. Dasselbe auch im griechischen Text dieser Apokai. vgl. Text and Stud. hy Annitage J < oh?nson V, 1 p. 85. ר־ ln Genes, zu Cap. iX, 20. \) Pirko de K, ]dieser cp. XXIII.

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