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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 2 · p. Seite 69

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 2
Article
Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
Date
1899-01-01
Page
Seite 69 (sequence 9)
Language
German
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hi־׳ Hairgada hoi der! Kirchenvätern und in der apokryphisohcn Litt. o«! mul der ]»erg Sinai «Irr Mittelpunkt des Nabels der Erd«: |l. Wiistrj. Steht demnach fest, dass J«*rusahnn schon in aller Zt*it aU Mittelpunkt der Knie galt, so In״• rs lür «li<* Adamlegcmln s«*hr nahe. Adam. «hm Mittelpunkt «Irr Schöpfung. in d«*n Mitt.«*!!•linkt, dm־ Er«!«• /;n versetzen, und wir 1ווי״(1;ו auch mehr als einen l>e.I«;g, dass «lies wirklich geschah. Dieser Otulank«' hegt nämlich andeutungsweise sednni in «hon «dien v«m uns hesprochenen Midrasch vor, wobei der Zusatz, von der 11׳ י Marin des Altars nur «*im* weitere Ausschmückung ist. Klar und deutlich dagegen iimlot sic,11 «las Yerhültniss Adam's /,um Mittelpunkt der .Erde «־rst im folgenden Midrasch;ms־»׳״- s|u0־i,h(,n: *־,:ני" אה עפ~־ •צי־‘ ארב הי־אטק ־::בקי ב טר, •י היה בטביי ״ .הארק חיה ז)End er knetete «lie Eni«* zum Kürp«T Adams, an «inem reinen — heiligen Orte geschah dies, in der Mitte «hu* Erd«־ nämlich*‘״־ ln wi«־ lern aber die Mitte der Erd«' hier heilig genannt wird, wird von dirsnn Midrasch weiter unten dahin erklärt, «lass «lies«* Stätte das 11 <*■iligt.h 11111 zu .)erusahun ist!באיזה בק*ב לקה* בבק־־ב ביה הביקריצ־. Wir haben also in diesem Midrasch «lie 1>< hauptung d«*utlicd1 ausgespnichen. «lass A«lam im Mittelpunkt. «l«u־ Er«l«\ d«־r mit «lern Heiligthum zu .)«*rusalem i< 1«*ntis<*11 ist. zur W«*lt. kam. wiewmhl alle 11imimdsgvgemlen «las ihrig«־ zu .'»einem Körper lM*itrug«*n:il. Wir w«*11d«*.n uns j«־tzt zur fh traeiitung «1«*r christliehcn 0«־staltuug <li«־s«T Sag«־, «lie fr»*ilich s«> stark cdiristianisirt ist, «lass es schwer fällt, «lie jüdische Fruchtaus «1er «diristlichen Schah* heratisziisehäh'n. Wenn wir <li<* alt«• christliche Sage4) von Oolgotha, <l«־r Orabstätt«• Adams uml •l«*m Kreuzigungs- «>rte .lesu bet.racht«‘u. so «lenken wir am allerwenigsten «laran, eine jüdische Sage vor uns zu hah«*.n, und «loch ist «lie. Oolgothasag«־ nichts anders als «dm* Einarbeitung der «dam von uns bcs|>roclu*ncn Adandegenile. Wii• sagen ״Einarbeltung'*. «lenn <1 i• * (hdgothasagc in ihrer jetzig«1!» Form ist trotz der Hehnuprimg «*inig«*r Kireh<mvät.cr. di<* si<* auf di♦* Ü Pirk«» de-J«\ iClu'.»mיך> ׳. XI ^1. Amstr. p. 11 «»«11*11». ') b. <*. cp. XII Anfang — Freilich orgiobt sich aus der Drbuttc .toina 54 h, ob erst «lie Mitte der Knie oder Zion 0rs«d)afte11 s«*i. «lass nicht alle Zion mit dem Mittelpunkt «im* »de ideiitificirtcn. ') Dies ist die Meinung «!er Pirkf* cp. XI. p• 11. ,י Sic findet siel« hoi den meisten griechischen und iatoinis«jl1«tn Kvv. vgl. Fabiieius, Cod. Pseudep. V. T. 1, p. 75 und H, p. 37. Weiter♦‘ Beleg«? bei DiUmanrt ..Das Ohristl. Adambuch“ p. 142: üb«*r «lie Bekanntschuft «ies Kphr. mit ׳lioser Sage, sioln* weiter unt«»n. 4552

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