Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 68 (sequence 8)
- Language
- German
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|>S hi»• ilungiida bei non Kirr:h«*nv;1!!»111־ und in 1«•r;11»ok1*y11h!>»*iיו• n Lin. stättc. die das Material /.um Körperbau Adam s liefert und /war. bemerkt der Midrasch sinnreich. hätte Dott «lies(* Stellt* da/,u auserkoren. um die Sühne -clnm beim Krschafteii de* Menschen mitwirken zu lassen• .■נ־י נזקים ב0 גברא . . . א-“ הקב״ך אג* ב*רא א‘".‘ .דקים *היל ראי 'עני־דיו ,.Aus dem Ort.♦• seiner Sühne der Allarstätte ist Adam ersehnten worden, (.iott sprach nämlich: Ich schalle ihn aus der Stätte der Sühne, dass er ]instand haben möge־־. Die Bevorzugungי,יי1ו־ Altarstätte hat aber noch einen .Minieren, trittigeren t־inmd. und sie wird daher auch von denjenigen. die alh• vier I limmeisriehtim-'eii ijiren Beitrag zu Adams Körper entrichten lassen, nicht ausser Achtgelassen. Vmi den < י riechen und Kölnern w issen wir1') nämlich. da>s sic ihr grösstes I leiligthum für den Mittelpunkt der Krde hielten, mid es wäre ein Wunder, wenn nicht auch die Juden diese hohi־ Meinung־ von ihrem Tempel hätten. Nun wollen wir nicht gerade behaupten, dass schon Kzeehiel mit der Bezeichnung* Kalä-tina s als 1 נ:" הא*"ין Kzeeh. HS. 12) etwas Aehnliches habe sjiecn wollen•״ ׳ dagegen haben wir aus der späteren Zeit mehr als einen Zeugen für die Verbreitung dieser Meinung utiter den Juden. 1111 Buche ilenoeh wird eine Beschreibung von dm־ ,,Mitte der Krde*1־;, wo sieh ein heiliger hc!־^ heiiudet. gegeben. die keinen Zweifel darüber aufkommen lässt, dasunser Autor Jerusalem - genaue!• den Tempelberg für die Mitte der Krde hält. Aus demselben Jahrhundert ungefähr haben wir auch folgendes Zeugnis* für die Kehre von Jerusalem als Mittelpunkt, der Krdev): Der!»er!:‘ Zion, der Mittelpunkt der Wüste |l. Krdej, ') oenus. L\ II und Jurusohalmi N.isir Kudu dc> 1 Y ,,Perek“. “) Strabo P>. IX i>. 56, T. III bezeichnet Delphi als Mittelpunkt crnr Krde, ebenso f,icet0׳ d»־ Divinat־. K. 11, 56; O Sauete Apollo. <pti urnbilicum certum terrarum ohsidps. Vgl. Posomjliiller. Alterth. 1, 1155 ״. ,j Hioroiiym. u. Theodoretus in ihren Commentareu zu Kzech. 5, 5 fassen auch die Worte dieses Propli־..־tun ייויצדיכ בר״וך הגוים in dem Sinuc aut. als lohn* de!• Prophet damit, dass .Jerusalem der Mittelpunkt der. Knie sei. *) Dillmann. cp. 26 Anfang. '־) lhieh der dubihien eap. 8. (251 .ין). Dass au erster Stelle ..Krde“ und an. zweiter Stelle ״Wüste" zu lesen ist, ersieht ."ich, abgesehen davon, dass die Bezeichnung des Zionsberges als Mitte der ,.Wüste" ganz »״• möglieh ist, aus den der oben citirten Kzeehiolstelle entnommenen Worten ״Nahei der Krde״, das nur vom Zionsberg und nicht, vom ״Sinai" gebraucht werden kann. Übrigens scheint. ״Mittelpunkt des Nabels der Erde״ aus dem ursprünglichen biblischen ״Nabel der Erde״ und einer dazu gegebenen Randglosse ..Mittelpunkt" entstanden zu sein.