Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 43 (1899)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 64 (sequence 4)
- Language
- German
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I>ie Uagguda Ium den Kirchenvätern und in 1b־r apukryphisohen l-irr. ::aossya 4?־yy,(7sc[J.£voc. u.ovov IMow spyov yzizCW aciov vyystTa׳. -r,v r.oir^tv ל0:ד<׳י>נ;־ו1ל» לסד, und Aphru.itcs 0: rntC^LU^ .V^ql▲ 1.י Lirch (.1 Ottos ״Wort״ entstanden die HimmcL nur Adam allein machte »*1־ mit seinen Händen'״. Das Epitheton ..־•דהה, weiches 11*״r Seele heijgelc^i wird, bedeutet na*•!! einer lud den Kirchenvätern2; allgemein vorbreiteten Ansicht ,,unsterblich״. Dasselbe will gewiss auch dm* Midrasch sagvn. wenn et .,היה" mit שבל האיברים נירים 'היא ל:חיה בגיף erklärt., wo allerdings die letzt*•!.» Worte .,״חיה בגרף einer näheren Erklärung bediirten. \\ ir haben nämlieh in diesem Midrasch <11*־ von Aphraates'1 gelehrte Theorie vom Seelcnsehlafe. die noch *!entlieh hervortritt. wenn wir diesen Midrasch in seinem vollen l ׳ ml’an^e betrachten. Derselbe lautet tol1i»־endormasseu: ה ׳בכרי־. גקראיי לה, ..גפש" זה הרס ישג׳ ג ר־ה בגי הארס העירה er בי הדם היא דיגפש. ״רה,; ־בה יא עורה '*'״דה היא לניעלד.. ",חיה“ ׳בבל האברים נירים ■יה יא היה בגיף. Fünf Namen hat die Seeie: ..Nepheschwir»! sie ׳״enamit, d<‘s Blutes we־״et1. w. e. h. Deutr. 12. '23: denn *las Blut ist הגפש. Sie heisst terner ,,ריח“ weil sie dem Wind** ( ןר'ח gleich — aut und nieder steift, w. <\ h. Köln 111. 21: Wer keimt den (»eist des Menschen, *1er hinauf steift, und den (Ehst des Thieres. welcher hinnhführt. Sir wird ferner ,.״ 4‘היהv,11a1tnt. w*־il si*־ auch dann 110*11, wenn all** Glieder des Menschen schon todt siud, lohend ..ini” Körper 1 »leibt. Wir brauchen wohl nicht besonders zu betonen. das> der Midrasch mit *len ,,Namen״ der Seele־, die verschiedenen Attribute derselben bezeichnen will, welche nach ihm folgend*־ sind: 1) Das (Iberische Leben, welches als Funktion des Blutes aufzufassen ist. 11) ])er Geist, welcher nach Kohel. UI, 21 als auf- und niederste] <£0nd bezeichnet wir*!. Was aber unter dem ,,auf- und niederstei^enden“ Geiste zu verstehen sei. worüber Hilgcnfcld tRecogn. u. Jlomil. 200 .יןj uachzusuheu ist, der auch auf eine verwandte Ansicht bei Athenagoras (Lo׳״• p. Ohr. e. 33) hinwoist. l) Homilies . . 01' Aphraates (wright), p, 240. v) Theoph. Aut. 1. e.. llexaemeron d. Epiphanius (Abhandl. d. k־el. Bayer.* Akad. 1380, p. 250) und sie — die Seele Odem des Lebens nannte, der nicht stirbt wie Gott in der ..Thora“ gesagt iiat. :!) Genes. IC. 1. c. 4) I,. 0. p. 125. — Kyssel. (Stuck u. Krit 1883. p. 833) und Funk fhgg. Elemente . . . Aphraates j». 54» gaben sich vergebliche Mühe eine jüdische rarallolo zu dieser Behauptung des Aphraates naehznweisen. sie konnten, nur hei den Kabbalisten Aehnliehes finden.