Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 12 · p. Seite 547

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 12
Article
Die Haggada bei den Kirchenvätern und in der apogryphischen Litteratur
Date
1898-01-01
Page
Seite 547 (sequence 11)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
79% known words query
IRI
…/2829132-2829713-2829726-2881675--28980-2881708
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

1)10 Haggada bei den Kirchenvätern und ün der npokrvphisclien Litt. 547 o־־jy/^ctiv x«׳. *«“aXow לסד ::xvvoc *40cr^.o'j [j.y( 7:0Lv;cr«1, Iva xal oi o «13X01. ä\'yz7sA xa\ (Satp.ov::; xa» av!>pm7:ot,;j.r(xs7!, ro7׳, fita סד 77׳ip[).a Tföv XfLCTiav^v > 0 Y».v('>0־y.2׳. sv ד?'( cEcst, 21ד avriov £77׳.v> / lUi<i l)t‘r scheinbar»' l > u;11 von ה ■צגי ים veranlasst(! zminMist <lie Verstellung eines i limmelspaares. und so ist uns 110011 in einem jungen Midrasch1) die Notiz auf bewahrt, dass die Kabbannn also di(* officielle Meinung — die Existenz zweiei‘ Himmel behaupten רב:! אמרו ׳צגי רקיעים הן. Der ältest(' Zeuge für diese Annahme einer Zweizahl von Himmeln dürfte wohl Philo־) sein, der freilich in seiner alLegorisiivnden Weise einen körperlichen und einen luatrrieüen Himmel daraus machte. Dieser allegorischen Auffassung vom Himmolspnan1 * folgen auch Justin Martyrms, Diemens Alexaudr., Origincs und Eusebius, während bei den Ant'iochonsern die alt(' haggadiselic Auffassung sieh ei•- lullten I1:U. Hei Thcoph. Antioeb. heisst es:>‘): tt, usv 05v 7:p0>7Y, 07coü*sr7£77,7 -״ ic70p£ar xx\ yz-'/inztoC לסד xocp.ou zhrf/izv y, «Yt« Yra?h fj?J 7:2r'1 ~0לסד ל70ל a7sp£<0[;.«70c; «XX« 77sp\ £73:0לס ׳o'jpavoo 05 לסדpdc700 y,[jJv 6v70c p.slEoy 05706 0 :׳pa70£ r^üv onpxvoc: xsvcXyjTöa cr7sps(0jj.a und ähnlich hei Theodoretus 4): 0;c slvai?>*7-7v0v, 67׳. xa7«7־sp 0570c 6 05pavog Xp.Tv s071־v opoooc y( Ss yrj sftaepoe, 0570)6 6 :׳p<£»;j.svoc obpavog apooov £/£70 .׳v 6~spxs£[j.£vov oopavov. Aber schon in sehr alter Zeit muss die Meinung von der Siebenzahl dm• Himmel in Volkskrcisen sehr verbreitet gewesen s(dn. und wenn wir im Taimud diese Meinung erst h\ Simon ben Lakiseh zugeschriehen finden,. ר׳״טמעיץ ב״ל אמר ז רקיעים הם וילק רקיע *צחקיים....’"־)־. so ist es so zu verstehen, dass *) Midi*. Tehü. 114. — Ans einer missverstandenen Abbreviatur, ■nämlich aus יבג; י־׳ ist Beut. üb. 34 רב gemacht worden. Vielleicht verdankt auch die Behauptung des Talmud Chag. 12b, dass U.-Jchuda zwei Himmel annimmt, demselben Umstand, indem man רב׳ in ״רבי״ auf- •löste und daun dessen eigentlichen Namen Jehuda hinzufügte, ihre Entstehung. ־) Geber die Himmel bei Philo und den hier erwähnten Kvv. vgl. ’Siegfrieds ״Philo‘*, p. 233, 236. 347, 359, 363. °) ad. Autoi. II. 13. 4) In seinem Comm. z. Genes. Anfang. ד־) Chag. 12 b. — NachAboth do-Rabbi Nathan 37 ist es schon R. MTir — Mitte des zweiten Jahrhunderts —, der sieben Namen für die sieben Himmel aufzählt. Auf eine noch ältere Quelle scheint Psk, de-K. Kah. 154 b zurückzugehen, denn sie kennt noch nicht den fremdländischen Namen 2דלו für den untersten Himmel. — Das aethiopische Hexaemeron zählt nur

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.