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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 11 · p. Seite 527

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 11
Article
[Rezension]
Date
1898-01-01
Page
Seite 527 (sequence 3)
Language
German
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Besprechungen. 527 seihe rtucn andere nicht eigentlich hineingehörige Artikel, so diejenigen Artikel, als deren Ursprung Jos. Halevys Ausgabe der ,,Documenta religLenx do VAssyrle et de la Babylonie1 2־ (Paris, 1882) angogebon ist. Die einzige Veranlassung zur Benützung dieser Koilschrifttexto lag für Schwab wohl darin, dass sie llaldvy in hebräischen Charakter« edirt hat._ Mehr Berechtigung hat die Benutzung des ,־,Codex Nasareus 011 Livre d’Adam, ed. Xorberg (s. 8. 47, in der Liste der Quellen nicht angeführt). Besonders ainaierkcnnen ist die Aufnahme der im Buche Henocli und einiger in den Gebeten der Kalasehas (od. Halevy, 1877, s. S. 87) zu findenden Engelnanien. Ausser den littorarischon Quellen sind auch Amulettentexte, .Siegel- und sonstige Inschriften ausgeboutet und ergänzen das mit grossem Fl0isst.» zusammengetrageno Material. .Die Traditionslitteratiir, Talmud und MidrascJi, sind ebenfalls als Quellen benützt; jedoch wäre zu wünschen gewesen, dass hier der Verfasser eine grössere Vollständigkeit angcstrebt hätte und! mofchmiisehor zu Werke gegangen wäre. Den ältesten Fngclimmeii Gabriul und Michael hätte ich eine ausführlichere Behandlung gewünscht-, durch welche ihre Bolle in den Dichtungen der alten Agada wenigstens mit innigen iiauptstrichen gekennzeichnet wnrdon wäre. Aber auf eine solche historische Behandlung seiner Stoife hat der Verfasser von vornherein verzichtet und bei alten Bngelnamen nicht den nachweisbar ältesten Fundort angegeben, was auch bei der rein lexikalischen Behaudlung seines Gegenstandes gut möglich, von wissenschaftlichem Gesichtspunkte aber allein statthaft gewesen wart‘. So ist <3־ eiu wesentliches Versäumniss, dass im Artikel 24 .8! רפאלb) zwar angegeben wird, «lass dieser Name als Personenname schon in der Bibel (I Üliron. 2b, 7) vorkoimnt, aber die bedeutsame Bolle, welche dem .Kugel Raphael im Buche Tobias /«gefallen ist,!)leibt ganz unerwähnt. Der ׳££?־ hat überhaupt״׳ keinen Artikel, und über סמאל nrfiilirt. der Leser gar nicht, dass dieser ראש :י השטגיג, wie er in Deut, r,, c. 11 g. Bude, genannt wird, schon in (len. נ*, und Lev. r. sowie in oiuoin Aussprüche Floasar b. Pedutlfs (Bude dos 8. Jukrhuuderrs) in b. Sota 11)h verkommt, Die angelologische Bedeutung das Wortes פמליא in der alten Agada hätte dieselbe eines Artikels worth erscheinen lassen können. Der Verf. aber verweist, gar nicht auf dasselbe, obgleich, er den Namen eines < )beraufsehers gewisser Kugel, der im Buche liasiel (4111, X. 0) פלמיא geschrieben wird, in פמליא corrigirt und mit ,,Familie“ erklärt. Da es sich au der befrcdVendoii Stadl(' des B. itasaöl um Kugel handelt, deren Namen bei einem Zaubernuttel zur Erweckung <101* Liebe wirksam sein sollen, so läge es näher au das griechische 9ur.pa zu denken und etwa פילמא zu schreibt1!». Der Verf. ist ja sonstin der Heranziehung griechischer ]Etymologie nicht sparsam. — Die in einer öfters vor« kommenden Moses-Legonde genannten fünf Kugel des Verderbens (מלאגי הגלד.), nämlich 1אף המה קצף השמד השחת) haben bei Schwab keine Stelle gefunden: nur einen. אף nennt er aus späteren Quellen (p. 69). Den Namen des über den Regen gesetzten Engels, den in Taanitli 7b aus Hiob 37, 11 deducirten אף ברי kürzt Schw. auf unberechtigte Weise und nennt ihn ־(88 .3) גרי).’ Der Miitagsdämon קטב bekommt zwar einen l) Exod, 1\, c. 44. 8. die Par all01 stellen dazu in meiner Agada der palästin. Amoräer I, 162f. Als Urheber der betrelioudon Aussprüche sind Agadiston des 3, Jahrhunderts genannt. 2j Kohut, II 25 a (Art. בהר.) erkennt in dem ersten Bestand»

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